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MEB+-Plattform: Cupra Born 2026 mit neuer Optik und neuem Cockpit

Der Cupra Born bekommt ein überarbeitetes Design, ein größeres Display und eine stärkere Topmotorisierung dank MEB+-Plattform.
/ Michael Linden
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Cupra Born VZ (Bild: Cupra)
Cupra Born VZ Bild: Cupra

Der neue Cupra Born(öffnet im neuen Fenster) erhält unter anderem neue Scheinwerfer, ein anderes Infotainmentsystem und wie gehabt wird es auch eine Spitzenversion namens Born VZ mit 240 kW Leistung geben. Die Produktion soll im zweiten Quartal 2026 in Zwickau anlaufen.

Was ändert sich? – Neue Front, neues Cockpit, mehr Leistung

Äußerlich fällt vor allem die überarbeitete Front auf, die Cupra als "Sharknose" bezeichnet. Hinzu kommen neue dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer sowie neu gestaltete Stoßfänger vorn und hinten. Das Hecklogo ist nun beleuchtet und in die 3D-Rückleuchten integriert.

Im Innenraum wächst das Lenkrad-Display von bisher 5,3 Zoll auf nun 10,25 Zoll. Das Infotainmentsystem misst weiterhin 12,9 Zoll, läuft jetzt aber auf einem Android-basierten Betriebssystem mit integriertem App-Store. Neu sind außerdem hinterleuchtete Touchslider für Lautstärke und Temperatur sowie ein überarbeitetes Lenkrad mit physischen Bedienelementen und einer Taste für die Fahrmodi.

Drei Antriebsvarianten mit bis zu 600 Kilometern Reichweite

Das Antriebsangebot umfasst drei Konfigurationen. Die Basisversion kommt mit 140 kW (190 PS) und einer 58-kWh-Batterie auf eine vorläufige WLTP-Reichweite von rund 450 Kilometern. Die mittlere Variante mit 170 kW (231 PS) und 79-kWh-Akku soll ebenso wie der Born VZ rund 600 Kilometer schaffen. Geladen werden kann mit bis zu 185 kW Gleichstrom, was laut Hersteller eine Ladezeit von 26 bis 30 Minuten ermöglichen soll.

Die Topmotorisierung, der Born VZ, leistet 240 kW (326 PS) und soll ein Drehmoment von 545 Nm liefern. Den Sprint von 0 auf 100 km/h gibt Cupra mit 5,6 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Exklusiv für den VZ und die Endurance-Variante ist die Launch-Control-Funktion vorgesehen.

Auf der Fahrwerkseite kommen progressive Lenkung und ESC-Sport zum Einsatz, ergänzt durch breitere 235-mm-Reifen für 19- und 20-Zoll-Felgen. Das optionale adaptive Fahrwerk DCC Sport bietet bis zu 15 Regelstufen. Fünf Fahrprofile stehen zur Auswahl, darunter Range, Comfort, Performance und Cupra.

Was ist sonst neu? – V2L-Funktion und Handy-Fahrzeugschlüssel

Neu ist außerdem die Vehicle-to-Load-Funktion, mit der die Fahrzeugbatterie über einen Adapter externe Geräte wie Laptops oder E-Bikes mit Strom versorgen kann. Der Born unterstützt erstmals auch einen mobilen Fahrzeugschlüssel per Smartphone, wobei bis zu vier digitale Schlüssel weitergegeben werden können. Ebenfalls neu im Angebot ist eine Fahrradträger-Anhängerkupplung als Option.

Beim Soundsystem setzt Cupra auf eine Zusammenarbeit mit Sennheiser: Dafür wurde ein Zehn-Lautsprecher-System eingebaut. Hinzu kommt eine neue Innenraum-Klangsignatur, die in den Fahrmodi Performance und Cupra aktiv ist und auf Gaspedalstellung sowie Geschwindigkeit reagieren soll. Preise liegen noch nicht vor.


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