Measure: Googles Maß-App funktioniert ohne Project Tango

Bisher konnten nur Nutzer eines Project-Tango-Smartphones Googles Maß-App Measure verwenden - nach dem Aus der Plattform funktioniert die Anwendung jetzt auch mit ARCore-unterstützten Geräten. In manchen Situationen tut sich die App aber schwer.

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Measure im Einsatz
Measure im Einsatz (Bild: Google)

Google hat seine App Measure zum Ausmessen von Entfernungen für eine größere Anzahl an Android-Geräten verfügbar gemacht. Measure benötigt mit der am 21. Juni 2018 veröffentlichten Version kein Smartphone mit Project-Tango-Hardware mehr, um Messungen durchführen zu können.

Stattdessen funktioniert die App jetzt auch auf Smartphones und Tablets, die das Augmented-Reality-SDK ARCore unterstützen. Nach dem Aus für Googles erste AR-Plattform Tango hat das Unternehmen die App, die bei Präsentationen von Tango häufig gezeigt wurde, quasi gerettet.

Digitale Messungen dank Augmented Reality

Mit Measure können virtuell Entfernungen ausgemessen werden. Dafür erkennt das AR-System Flächen, zwischen denen die Messung stattfinden kann. Beim Test des Lenovo Phab 2 Pro, eines der wenigen mit Project Tango erschienenen Smartphones, hat das gut funktioniert.

Bei einem P20 Pro, das nach einem jüngsten Update mittlerweile auch ARCore unterstützt, klappt das auch ganz gut: Die App erkennt Flächen, die als Ausgangpunkt für die Messungen dienen. Auf einer solchen Fläche lässt sich ein Startpunkt legen, von dem aus das virtuelle Maßband gezogen werden kann. Dank Augmented Reality lassen sich die Endmarkierungen recht präzise setzen.

Google betont, dass es sich bei den Messungen nur um Annäherungen handelt. Entsprechend wird bei den Angaben in der App immer noch ein Wert genannt, um den die Messung schwanken kann. Measure ist kostenlos im Play Store erhältlich, kann aber natürlich nur mit Geräten heruntergeladen werden, die ARCore unterstützen.

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