Abo
  • Services:

McKinsey-Studie: Deutschland weltweit am besten vernetzt

Die Beratungsfirma McKinsey hat den globalen Austausch von Menschen, Waren und Daten untersucht. Vor allem in Sachen Kommunikation liegt Deutschland weit vorn.

Artikel veröffentlicht am ,
Durch den Austausch mit Gütern, Kapital und Daten ist Deutschland weltweit am besten vernetzt.
Durch den Austausch mit Gütern, Kapital und Daten ist Deutschland weltweit am besten vernetzt. (Bild: Fabian Bimmer/Reuters)

In einer neuen Studie zur globalen Vernetzung der Wirtschaft liegt Deutschland an erster Stelle. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, untersuchte das Global Institute der Beratungsfirma McKinsey den weltweiten Austausch von Gütern, Kapital, Dienstleistungen und Daten der vergangenen Jahre, aber auch die Migration der Bevölkerung. Zwar schneidet Deutschland in der Studie "Global flows in a digital age: How trade, finance, people, and data connect the world economy" in keiner der fünf Kategorien am besten ab, erreicht aber in allen Bereichen hohe Werte und kommt so auf das beste Gesamtergebnis vor den USA, Singapur, Großbritannien und den Niederlanden.

Stellenmarkt
  1. Veridos GmbH, München
  2. ENERCON GmbH, Aurich

Dem Bericht zufolge will die Untersuchung die zunehmende Vernetzung der Welt illustrieren und das Land küren, das am stärksten vernetzt ist. Den besten Einzelwert erzielt Deutschland in der Kategorie Daten/Kommunikation mit Platz zwei. Die grenzüberschreitende Internetkommunikation - dazu gehören Skype-Anrufe und E-Mails ins Ausland - erreicht hierzulande ein überdurchschnittliches Niveau. Weltweit hat der zwischenstaatliche Internetverkehr zwischen 2005 und 2012 jährlich um mehr als die Hälfte zugenommen und 2012 bei 41,8 Terabit pro Sekunde gelegen.

Die neuen Möglichkeiten des Datenaustauschs beeinflussen der Studie zufolge auch die anderen Tauschbeziehungen und sogar die Migration. Ein Teil des physischen Handels wird durch digitale Medien ersetzt, wozu E-Books, Computerspiele, Filme und Musik gehören. 3D-Drucker können ebenfalls manche physische Lieferung überflüssig machen.

Während das Netz auf der einen Seite durch das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten die Migration und Dienstreisen reduzieren kann, wird der Austausch von Gütern und Dienstleistungen durch das Internet gesteigert. So verweisen die McKinsey-Forscher auf das sogenannte Digital Tracking. Weil die Lieferungen im internationalen Handel damit leicht und zeitnah verfolgt werden können, gehen weniger Güter verloren, was wiederum den globalen Handel befördert. Auch unterstützen und ermöglichen Online-Plattformen wie Ebay und Alibaba den globalen Handel. Der Studie zufolge liefern neun von zehn kommerziellen Ebay-Händlern auch ins Ausland, aber nur vier von zehn traditionellen Unternehmen. Selbst kleinsten Firmen und sogar Einzelpersonen wird es damit ermöglicht, die ganze Welt zu beliefern.

Nachtrag vom 24. April 2014, 10:38 Uhr

In einer früheren Version des Artikels wurde eine deutlich höhere Zahl für den internationalen Datenaustausch genannt (40 Billionen Megabyte pro Sekunde). McKinsey hat die Zahl auf Anfrage von Golem.de korrigiert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 194,90€
  2. 169,90€ + Versand

Akkarin 24. Apr 2014

ca. 32% der Telekom gehören auch heute noch dem Staat (siehe http://en.wikipedia.org/wiki...

Eheran 24. Apr 2014

Wisst ihr denn, woher die Zahl dieses mal stammt? Wieder aus solch einer Rechnung wie die...

Anonymer Nutzer 24. Apr 2014

Aber die Letzten werden die Ersten sein ! ;)

Eheran 23. Apr 2014

Spielst du auf die absurden Exabyte/s an oder auf etwas anderes?

Harald1964 23. Apr 2014

Da kann ich nur lachen, lebe in einer Stadt mit 60.000 Einwohner. 3g nur in der...


Folgen Sie uns
       


Besuch im Testturm Rottweil von Thyssen-Krupp - Bericht

Thyssen-Krupp testet in Baden-Württemberg in einen Turm einen revolutionären Aufzug, der ohne Seile auskommt.

Besuch im Testturm Rottweil von Thyssen-Krupp - Bericht Video aufrufen
Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

    •  /