Abo
  • IT-Karriere:

McKinsey: Bedarf an 700.000 zusätzlichen IT-Experten bis 2023

Durch die Digitalisierung der Wirtschaft werden rund 1,1 Millionen IT-Experten benötigt, wenn der öffentliche Dienst einbezogen wird. McKinsey empfiehlt mehr Weiterbildung der Belegschaften und die Anwerbung von Experten aus dem Ausland.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbegrafik bei McKinsey
Werbegrafik bei McKinsey (Bild: McKinsey)

Für die Digitalisierung der Wirtschaft werden in den kommenden fünf Jahren fast 700.000 zusätzliche IT-Spezialisten benötigt. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, die dem Handelsblatt vorliegt. Die Untersuchung stützt sich auf eine Befragung von rund 600 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft und der Finanzindustrie sowie Interviews mit Personalverantwortlichen.

Stellenmarkt
  1. acarda GmbH, Frankfurt am Main
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Besonders gefragt sind demnach Experten für die Analyse komplexer Daten. Hier wird der zusätzliche Bedarf in den untersuchten Wirtschaftsbereichen, in denen rund 60 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten, bis 2023 auf 455.000 geschätzt. Aber auch für die Entwicklung von Smart Hardware oder Robotik, die klassische Webentwicklung oder die Konzeption und Administration vernetzter IT-Systeme würden Zehntausende Experten benötigt.

Bei Einbeziehung des öffentlichen Dienstes steigt der Bedarf an Tech-Experten sogar auf rund 1,1 Millionen Personen. Die Studienautoren sehen eine "immense Qualifikationsaufgabe". Sie empfehlen eine stärkere Verankerung technologischer Fertigkeiten auch in der dualen Berufsausbildung, die umfassende Weiterbildung der Belegschaften und die Anwerbung von Experten aus dem Ausland.

Bitkom sieht Lücke von 55.000 Stellen für IT-Spezialisten

Im laufenden Jahr erwartet der IT-Branchenverband Bitkom einen Zuwachs von 42.000 Stellen in der Branche, gab der Verband im Februar 2018 bekannt. Demnach werden zum Jahresende 1.134.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein.

Das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017. Der Zuwachs falle niedriger aus, weil nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Gleichzeitig sind laut einer Bitkom-Studie in Deutschland 55.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. "In den vergangenen fünf Jahren sind in der Bitkom-Branche 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden", erklärte Berg.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 135,00€ (Bestpreis!)

aLpenbog 18. Sep 2018

Es regelt sich alleine über Angebot und Nachfrage. Nur ist das Angebot an Arbeitskräften...

sören987 17. Sep 2018

Diese Lücke zu füllen wird eine Mammutaufgabe, wenn weiterhin so gespart wird und kein...

twiro 17. Sep 2018

Dumm nur, dass das Rückzahlen der 100'000 Euro ja dann wohl mit Arbeiten im Ausland so...

perseus 17. Sep 2018

Vielleicht so etwas wie die Mercedes-Branche, oder die VW-Branche? Nichts als Fragen.

aLpenbog 17. Sep 2018

Sind auch nur Worthülsen, was ist schon ein Experte oder Spezialist. Am Ende ist der IT...


Folgen Sie uns
       


Timex Data Link ausprobiert

Die Data Link wurde von Timex und Microsoft entwickelt und ist eine der ersten Smartwatches. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir uns die Uhr genauer angeschaut - und über einen alten PC mit Röhrenmonitor programmiert.

Timex Data Link ausprobiert Video aufrufen
Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Faire IT: Die grüne Challenge
    Faire IT
    Die grüne Challenge

    Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
    Von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
    2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
    3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

    Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
    Probefahrt mit Mercedes EQC
    Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

    Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
    3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

      •  /