Abo
  • Services:
Anzeige
Der mBot
Der mBot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

mBot angetestet: Mit einem Lächeln über den Teppich huschen

Der mBot
Der mBot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nicht nur mit einem freundlichen Gesicht soll der mBot Programmieranfänger begeistern, sondern auch mit einem niedrigen Preis. Wir haben getestet, ob der Roboter-Bausatz nicht zu billig geraten ist.
Von Alexander Merz

Zweirädrige Gefährten mit allerlei Sensoren sind der klassische Einstieg in die Roboterprogrammierung. Komplette, aber erweiterbare Bausätze mit Funkmodul beginnen bei circa 120 Euro - der mBot-Bausatz von Makeblock kostet in Deutschland nur um die 80 Euro. Wir wollten wissen, ob Einsteiger wegen des günstigen Preises Abstriche machen müssen.

Anzeige

Mit seinem umfangreichen Metallbaukasten-System hat sich Makeblock in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Preislich liegen die Bausätze durchaus auf dem Niveau von Lego Technic, allerdings sind elektrische und elektronische Komponenten preiswerter. Außerdem ist die Technik kompatibel zum Arduino und erfordert keine spezielle Software zur Programmierung. Mit dem Starter-Robot-Kit hat Makeblock bereits seit längerem einen Roboterbausatz im Angebot. Mit dem mBot bietet der Hersteller ein weiteres Modell an, das deutlich preiswerter ist und auf den ersten Blick sogar mehr Funktionen bietet als das teurere Starter-Robot-Kit. Mit diesem Bausatz adressiert Makeblock vor allem jüngere Jugendliche und Schulklassen.

Der mBot-Bausatz umfasst das Chassis und zwei Getriebemotoren, inklusive gummierter Räder. Die Elektronik besteht aus der mCore genannten Steuerungsplatine, einem Bluetooth-Aufsteckmodul, einem Ultraschallsensor sowie einem Sensormodul zur Linienverfolgung. Dazu kommen diverses Montagematerial, ein Schraubendreher, ein Batteriehalter und eine kleine Infrarotfernbedienung, allerdings beides ohne Batterien. Eine Knopfzelle für die Fernbedienung und vier AA-Batterien für den Roboter selbst oder alternativ einen LiPo-Akku muss der Bastler selbst beisteuern.

  • Mit einem Lächeln versucht der Roboter zu begeistern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Teile des Sets sind übersichtlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Weitere Teile können angeschraubt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die mCore-Platine basiert auf dem Arduino Uno, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...ergänzt aber, unter anderem, zusätzliche Sensoren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Erweiterungsmodule werden per Kabel angesteckt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stromversorgung erfolgt entweder per Batteriepack oder per LiPo-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karte gehört zum Lieferumfang. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der mBlock-IDE können Programme zusammengeklickt werden, der Arduino-Code ist aber jederzeit sichtbar.  (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Mit einem Lächeln versucht der Roboter zu begeistern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Der Aufbau geht schnell

Der Roboter ist in weniger als 10 Minuten zusammengeschraubt und verkabelt. Makeblock verzichtet beim mBot leider auf seine Bauteile und benutzt eine fertige Chassiskonstruktion. Alternative Konstruktionen, allein mit Teilen des Bausatzes, sind so nicht möglich. Allerdings verfügt das Chassis über zusätzliche Bohrlöcher, so dass nachträglich gekaufte Bauteile und Module montiert werden können.

Vereinfacht wird die Verkabelung durch vorkonfektionierte Kabel mit Steckern. Für den Anschluss der Sensormodule verwendet Makeblock bei seinen Bausätzen RJ25-Stecker und Buchsen. Diese sehen zwar aus wie klassische Ethernet-Anschlüsse (RJ45), haben aber nur sechs Leitungen.

Zur Stromversorgung benutzen wir statt Batterien einen LiPo-Akku. Praktischerweise kann dieser über die Steuerungsplatine auch über den USB-Anschluss geladen werden. Nachdem das geschehen ist, schalten wir den mBot ein. Auf der Platine fängt es hektisch an zu blinken, und aus einem Buzzer tönt eine kurze Melodie. Fast jede Komponente hat eine eigene LED, und so erinnert der Roboter an einen kleinen Weihnachtsbaum.

Auch ohne Programmierung schon einsatzfähig 

eye home zur Startseite
Wurstbrot 03. Dez 2015

Ich habe den Mbot im Juli meinem 9-jährigen zum Geburtstag geschenkt. Der hat den dann...

nixidee 30. Nov 2015

Für gewöhnlich spricht das für billig/noname/fake Controller. Jeder halbwegs seriöse...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MediaMarktSaturn Retail Group, Erfurt
  2. HB-Feinmechanik GmbH & Co. KG, Metten
  3. Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V., Stuttgart
  4. CBC ComputerBusinessCenter GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan Blu-ray 9,97€, Deadpool Blu-ray 8,97€, Fifty Shades of Grey Blu-ray 11,97€)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Qualcomm

    Bluetooth-Sound wird stromsparender und reaktionsschneller

  2. Quartalsbericht

    Telekom macht 3,5 Milliarden Euro Gewinn

  3. Land Rover Explore im Hands on

    Das Smartphone für extreme Ansprüche

  4. eActros

    Elektrischer Mercedes-Benz-Lkw fährt schon 2018

  5. Snapdragon 5G

    Qualcomm nutzt Samsungs 7LPP-EUV-Fertigung

  6. Retrofit Kit

    Alte MacOS-Versionen für APFS fit machen

  7. Porto Santo

    Renault will Elektroinsel schaffen

  8. LED-Lampen

    Computer machen neues Licht

  9. Signal Foundation

    Whatsapp-Gründer investiert 50 Millionen US-Dollar in Signal

  10. Astronomie

    Amateur beobachtet erstmals die Geburt einer Supernova



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

Entdeckertour angespielt: Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte
Entdeckertour angespielt
Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte
  1. Assassin's Creed Denuvo und VM Protect bei Origins ausgehebelt
  2. Sea of Thieves angespielt Zwischen bärbeißig und böse
  3. Rogue Remastered Assassin's Creed segelt noch mal zum Nordpol

  1. Re: und Kühlaggregat im Hochsommer?

    ScaniaMF | 10:19

  2. Re: Phosphoreszenz != Fluoreszenz

    glacius | 10:17

  3. Warum gesunder Menschenverstand ausgeschaltet...

    mnementh | 10:16

  4. Re: Unglaublich: aber ich denke die Telekom hat...

    Kein Kostverächter | 10:16

  5. Re: Autos brauchen keinen extra Ton

    lottikarotti | 10:15


  1. 10:14

  2. 09:16

  3. 09:00

  4. 07:44

  5. 07:34

  6. 07:25

  7. 07:14

  8. 07:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel