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Der mBot
Der mBot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Arduino auf Rädern

Wer von einfachen Fahrexperimenten irgendwann genug hat, kann die Steuerungsplatine auch für andere Projekte verwenden. Im Prinzip handelt es sich um einen Arduino-Uno-Klon mit einem Atmega-328-Microcontroller. Ein Teil der GPIO-Anschlüsse ist in Form von Lötaugen ausgeführt. Weitere werden über die RJ25-Buchsen herausgeführt. Dabei stehen pro Buchse zwei GPIO-Anschlüsse, eine 5V-Versorgung sowie ein I2C-Bus-Anschluss zur Verfügung. Alle Anschlüsse sind auf der Platine dokumentiert.

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Für einfache Experimente ist der Anschluss zusätzlicher Bauteile nicht notwendig. Auf der Platine sind neben zwei RGB-LEDs und dem Buzzer bereits ein Infrarotsender und -empfänger montiert sowie ein Taster und der Helligkeitssensor. Das Bluetooth-Modul ist über eine serielle Verbindung angebunden und verlangt keine speziellen Kenntnisse. Das alles reicht aus, um eine Kopie des Wowee Rev zu bauen.

Preis und Verfügbarkeit

Der mBot-Bausatz wird in Deutschland unter anderem von Allnet vertrieben, im Einzelhandel ist er bei verschiedenen Versendern zu Preisen zwischen 80 und 90 Euro erhältlich.

Fazit

Ja, Makeblock hat Abstriche gemacht, um den Preis zu realisieren. Professionelle Roboterbastler dürften wohl Motorencoder vermissen, um Abweichungen bei den Radumdrehungen zu verfolgen. Auch die Motoren selbst könnten etwas kraftvoller sein. Lego-Fans würden sich statt eines vorgefertigten Chassis wohl lieber wiederverwendbare Einzelteile wünschen. Außerdem können - anders als bei den teureren Kits - nur zwei weitere Makeblock-Module angeschlossen werden. Wer sich für das Makeblock-System als solches interessiert, sollte gleich zum Robot-Starter-Kit greifen.

Wer hingegen auf den Preis achten will oder muss, für den ist der mBot ein günstiger Einstieg in die Roboterprogrammierung. Wenn sich das Operationsgebiet auf das heimische Wohnzimmer oder ein Klassenzimmer beschränkt, dann kann mit dem mBot nichts falsch gemacht werden. Die im Set enthaltenen Sensoren bieten einen breiten Spielraum für Experimente. Durch die Arduino-Kompatibilität können Einsteiger auf eine Vielzahl von Software und Anleitungen zurückgreifen und sind nicht abhängig vom Hersteller. Wer angefixt ist, dem steht der Upgradepfad zu größeren und komplexeren Konstruktionen offen.

 Auch ohne Programmierung schon einsatzfähig

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Wurstbrot 03. Dez 2015

Ich habe den Mbot im Juli meinem 9-jährigen zum Geburtstag geschenkt. Der hat den dann...

nixidee 30. Nov 2015

Für gewöhnlich spricht das für billig/noname/fake Controller. Jeder halbwegs seriöse...



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