Abo
  • Services:

Auch ohne Programmierung schon einsatzfähig

Der mBot wird vorprogrammiert ausgeliefert. Nach dem Anschalten wartet er auf Steuerungsbefehle von uns. Mit Hilfe der Pfeiltasten auf der IR-Fernbedienung scheuchen wir ihn ein wenig in alle Richtungen herum. Allzu schnell fährt der Roboter nicht, auch ist der Geradeauslauf nicht ganz exakt, auf kurzen Strecken fällt das aber kaum auf.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn, Dortmund
  2. Continental AG, Nürnberg

Nach einem Druck auf die B-Taste der Fernbedienung fängt der Roboter selbstständig an, geradeaus zu fahren. Registriert der eingebaute Ultraschallsensor ein Hindernis, ändert der mBot den Kurs. So fährt er autonom durch die Wohnung. Das gibt uns die Zeit, den letzten Modus vorzubereiten. Teil des Sets ist eine Karte mit einem darauf gedruckten schwarzen Unendlichkeitssymbol. Die Karte legen wir auf dem Fußboden aus. Den mBot setzen wir darauf und versetzen ihn per C-Taste auf der Fernbedienung in den Linienverfolgungsmodus. Jetzt folgt er stur der schwarzen Linie auf der Karte.

Alternativ kann der mBot auch über ein bluetoothfähiges Smartphone angesprochen werden. Über die mBot-App wird der Roboter durch das Neigen des Smartphones gesteuert, und wir können zusätzlich den Buzzer auslösen und die RGB-LEDs auf der Platine leuchten lassen.

  • Mit einem Lächeln versucht der Roboter zu begeistern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Teile des Sets sind übersichtlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Weitere Teile können angeschraubt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die mCore-Platine basiert auf dem Arduino Uno, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...ergänzt aber, unter anderem, zusätzliche Sensoren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Erweiterungsmodule werden per Kabel angesteckt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stromversorgung erfolgt entweder per Batteriepack oder per LiPo-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karte gehört zum Lieferumfang. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der mBlock-IDE können Programme zusammengeklickt werden, der Arduino-Code ist aber jederzeit sichtbar.  (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Die mCore-Platine basiert auf dem Arduino Uno, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Einsteiger klicken, Fortgeschrittene dürfen auch tippen

Doch der Roboterbausatz ist explizit fürs Selbstprogrammieren gedacht. Makeblock empfiehlt seine mBlock genannte Entwicklungsumgebung. Dabei handelt es sich um den grafischen Editor Scratch, der alle erforderlichen Bibliotheken für die Makeblock-Platinen enthält. Nicht nur der Editor ist vollständig lokalisiert, auch die speziellen Steuerungsbefehle für den mBot liegen auf Deutsch vor. Leider sind die Steuerungsbefehle kaum dokumentiert, in der deutschen Variante aber selbsterklärend.

Die Dokumentation der mBot-spezifischen Arduino-Bibliotheken ist auch recht rudimentär. Wer statt mit Scratch den Roboter per mBot-API direkt mit der Arduino-IDE oder einem anderen Editor programmieren will, muss im Bibliothekscode blättern. Alternativ bietet es sich an, die Arduino-Code-Ansicht in Scratch zu nutzen, um die Aufrufe zu studieren. Allzu kompliziert ist die API nicht.

Für einfache Programme reicht Scratch aus. Dadurch ist ein neues Programm schnell zusammengeklickt. Unser Roboter soll mit Hilfe des Helligkeitssensors auf seiner Steuerungsplatine einer Lichtquelle folgen. Beim Upload stoßen wir auf ein Problem: Wir haben den mBot per USB mit unserem Rechner verbunden, doch er wird nicht erkannt. Zuerst müssen wir noch einen Treiber auf unserem Mac-OS-Rechner installieren. Der ist zwar schnell heruntergeladen. Doch der Treiber ist nicht signiert, weshalb die Signierung deaktiviert werden muss. Das ist zwar alles dokumentiert, vermittelt aber ein ungutes Gefühl.

 mBot angetestet: Mit einem Lächeln über den Teppich huschenEin Arduino auf Rädern 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

Wurstbrot 03. Dez 2015

Ich habe den Mbot im Juli meinem 9-jährigen zum Geburtstag geschenkt. Der hat den dann...

nixidee 30. Nov 2015

Für gewöhnlich spricht das für billig/noname/fake Controller. Jeder halbwegs seriöse...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

    •  /