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Auf dem MBBF16 in Tokio
Auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

MBBF2016: 32 Millionen arbeiten weltweit im Mobilfunksektor

Auf dem MBBF16 in Tokio
Auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Auf dem Mobile Broadband Forum in Tokio ist 5G bereits das Hauptthema, 4G rückt fast schon in die Vergangenheit.

Der Mobilfunksektor hat weltweit 32 Millionen Beschäftigte. Das sagte Mats Granryd, Director General der Branchenorganisation GSMA, am 24. November 2016 in Tokio auf dem MBBF (Mobile Broadband Forum). Ende des Jahres 2019 seien erste 5G-Anwendungen verfügbar, kündigte Granryd an. Ken Hu, Rotating CEO bei Huawei Technologies, begrüßte die rund 1.500 Gäste im Makuhari Messe Convention Center.

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China-Mobile-Chef Li Yue erklärte, dass 5G die Gesellschaft verändere, weil die vertikalen Industrien einbezogen würden. "Von 2015 bis 2020 soll die Zahl der mobilen Verbindungen verdoppelt werden", sagte er. Ab dem Jahr 2018 seien große 5G-Feldtests von China Mobile geplant, um den neuen Mobilfunkstandard 5G 2020 pünktlich starten zu können. Ihm zufolge soll "5G ein noch größerer Erfolg als 4G werden".

Softbank setzt Massive MIMO in Tokio ein

Ken Miyauchi, Chef des japanischen Telekommunikationsbetreibers Softbank, sagte, dass bereits Massive MIMO im Netzwerk implementiert worden sei, um die vielen Nutzer in der größten Metropolregion der Welt, Tokio-Yokohama, zu versorgen, wo rund 38 Millionen Menschen leben. Dies werde in den "dicht besiedelten Gebieten und Bahnhöfen zur Versorgung der Nutzer benötigt", betonte er. Die Latenz soll im 5G-Testnetz der Softbank bei fünf Millisekunden liegen.

"Ohne 4G als Fundament können wir 5G nicht aufbauen", sagte Fotis Karonis, Chief Technology und Information Officer bei der britischen EE, die zur BT Group gehört.

Huawei und Telefónica hatten in dieser Woche einen Proof of Concept (PoC) der 5G UCNC (User Centric and No Cell) RAN-Architektur (Radio Access Network) erreicht, das auf Cloud-Technologie basiert.

Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und eine sehr hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar.


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