Der Mazda 6e(öffnet im neuen Fenster) kostet als Standard-Range-Version in der Einstiegsvariante Takumi 44.900 Euro. In der getesteten Variante Takumi Plus kostet das Fahrzeug 46.900 Euro. Die Long-Range-Versionen kostet jeweils 46.500 bzw. 48.500 Euro.
Mazda macht bei seinem neuen Elektroauto sehr viel richtig. Der 6e ist ein überraschend komfortables und hochwertig verarbeitetes Coupé, das sich dank der bequemen Sitze, einem bis auf die Sprachausgabe gutem Navi und ruhiger Fahrt auch sehr gut für längere Strecken eignet.
Das trifft auch auf die getestete Version mit kleinerem Akku zu: Dank einer Ladeleistung von 165 kW (die der Wagen auch erreicht, wie andere Tester zeigen) sind die Ladestopps noch ausreichend kurz, um den Wagen auch für längere Touren zu nutzen. Und wenn es doch länger dauert, kann man im Ruhemodus entspannen.
Bei der Reichweite hilft natürlich auch der gute Verbrauch, der angesichts der schon kühleren Temperaturen in Berlin positiv überrascht. Im Sommer dürfte der Wagen mit einer Akkuladung noch ein gutes Stück weiter kommen als jetzt im Herbst.
Bild 1/45: Das Lenkrad ist die einzige Stelle im Mazda 6e, bei der Pianolack verwendet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/45: Auf dem Fahrerdisplay werden alle notwendigen Informationen angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/45: In der Mitte des Armaturenbrettes befindet sich ein großes Display, über das in der Regel alle Einstellungen vorgenommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/45: Die Mittelkonsole hat ein großes Staufach, zwei Becherhalter und ein Ladepad mit Belüftung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/45: Der Innenraum der Takumi-Plus-Variante ist hochwertig verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/45: Unter der Mittelkonsole befindet sich ein weiteres Fach. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/45: Das Panoramadach gehört beim Mazda 6e zur Serienausstattung - bei der Takumi-Plus-Variante gehört ein elektronisches Rollo dazu. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/45: Auch die elektronisch verstellbaren Sitze sind Serienausstattung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/45: Das Interieur des Mazda 6e ist aufgeräumt und mit Kunstleder und Kunstveloursleder samt Ziernähten ausgestattet. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/45: Dank eines Radstandes von 2.895 mm sitzen Passagiere hinten sehr bequem. Die Sitze sind ebenfalls hochwertig verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/45: Im Fond gibt es eine Klimasteuerung, die zweite Klimazone des Beifahrers wird übernommen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/45: Das Soundsystem des 6e ist gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/45: Der Mazda 6e hat überall kleine, hübsche Details - wie etwa die Aussparungen in den Vordersitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/45: Der Kofferraum ist bauartbedingt mit 466 Litern nicht riesig. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/45: Bei umgeklappten Rücksitzen ergibt sich ein Volumen von 1.074 Litern. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/45: Die im Mazda 6e verbauten Kameras liefern ein sehr gutes Bild. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/45: Das Lenkrad ist übersichtlich und hat eine eingebaute Heizung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/45: Für Fahrer und Beifahrer ist im Mazda 6e viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/45: Der 6e hat einen eingebauten Lenkassistenten, der bis 130 km/h funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/45: Der Mazda 6e ist ein Coupé mit 4.921 mm Länge und 190 kW. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/45: Der 6e kommt im klassischen Mazda-Design, der Frontgrill ist allerdings ohne Lufteinlässe. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/45: Die Front hat eine schöne LED-Beleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/45: Das Design ist unauffällig, aber schick. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/45: Das Heck des Mazda 6e hat einen kleinen Spoiler, der elektronisch ausgefahren werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/45: Am Heck ist eine durchgehende Lichtleiste verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/45: Der Innenraum des Mazda 6e mit seinen reichhaltigen Kunstlederoberflächen (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/45: Das Lenkrad ist übersichtlich und fühlt sich angenehm an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/45: Auch bei den Türen hat Mazda nicht mit Lederapplikationen gespart. Unterhalb des Knies gibt es Hartplastik. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/45: Der Mazda hat eine gut gemachte indirekte LED-Beleuchtung, die sich anpassen lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/45: Die Routenplanung erlaubt es, nach der Geschwindigkeit der Ladestationen zu filtern - ein paar mehr Abstufungen nach oben wären wünschenswert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/45: Auch die gewünschten Ladeanbieter können ausgewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/45: Der Frunk fasst 72 Liter - genug Platz für kleineres Gepäck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/45: Bei der Routenplanung kann auch der gewünschte Ladestand bei Ankunft an Ladestationen eingestellt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/45: Auch der Akkustand bei Ankunft am Ziel kann definiert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/45: Der Mazda 6e hat eine Kamera im Innenraum, mit der sich auch Fotos aufnehmen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/45: Der Mazda bietet verschiedene Innenraummodi. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/45: So gibt es einen Frischluftmodus, ...
Bild 38/45: ... einen Klimamodus bei Verlassen des Fahrzeugs, ...
Bild 39/45: ... oder auch einen Campingmodus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 40/45: Der Ruhemodus spielt entspannende Musik und Naturgeräusche ab, während man sich auf dem zurückgefahrenen Fahrersitz entspannen kann - ideal für Ladepausen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 41/45: Das Infotainmentsystem des Mazda 6e ist übersichtlich aufgebaut und läuft flüssig. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 42/45: Es gibt eine App-Übersicht ...
Bild 43/45: ... und direkten Zugriff auf verschiedene Fahrzeugfunktionen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 44/45: Mit 190 kW bietet der Mazda 6e genügend Leistung, um komfortabel voranzukommen. Ab Tempo 120 fährt sich der Wagen aber nicht mehr sonderlich flott. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 45/45: Der 6e überzeugt vor allem durch seine vielen Funktionen und seine schöne Ausstattung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die angesichts des Preises sehr gute Ausstattung mit zahlreichen Extras, für die andere Hersteller Aufpreise verlangen, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Auto nicht perfekt ist. Mir sind vor allem die Sprachsteuerung und Sprachausgabe negativ aufgefallen. Dabei ist das Navi an sich sehr gut und hat eine sehr gute Ladeplanung.
Der Lenkassistent macht seinen Job, es gibt aber bessere Systeme bei günstigeren Fahrzeugen – etwa Hyundais Autobahnassistent im Inster , der die Hälfte des Mazda 6e kostet. Der Inster ist dafür aber halt auch keine Komfort-Limousine mit allem Pipapo, den man sich wünschen kann.
Unterm Strich ist der Mazda 6e gerade auch für den Preis ein sehr gutes Auto. Angesichts der Ausstattung könnte ich mit den Unzulänglichkeiten leben – Mazda sollte aber zumindest die Sprachausgabe verbessern, was mit einem Update einfach sein dürfte. Für unter 47.000 Euro muss man suchen, um ein vergleichbar gut ausgestattetes und hochwertig verarbeitetes Elektroauto zu finden.