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Mayday: Kindle-Besitzer können auf Knopfdruck Hilfe rufen

Der Mayday-Knopf bei Amazons Tablets des Typs Kindle Fire HDX ist bislang in Deutschland im Gegensatz zu den USA nicht nutzbar gewesen, doch das ändert sich jetzt. Ab sofort können Nutzer damit den Kundendienst vom Gerät aus um Hilfe rufen - dazu muss nur ein Update eingespielt werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Amazons Mayday-Support
Amazons Mayday-Support (Bild: Amazon)

Die Mayday-Taste beim Kindle Fire HDX funktioniert nun auch in Deutschland und verbindet hilfesuchende Nutzer von Amazons Adroid-basiertem Tablet mit dem Kundendienst des Herstellers. Dieser ist von 6 bis 24 Uhr auf diese Weise erreichbar, wobei das Tablet einen Videochat eröffnet, wenn die Verbindung zustande kommt. Dazu sei eine gute WLAN-Anbindung erforderlich, teilte Amazon mit.

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Der Nutzer kann dabei den Supportmitarbeiter sehen, andersherum wird jedoch kein Videobild übertragen. Der Supportmitarbeiter kann also nicht beim Kunden vorbeischauen, was einerseits natürlich die Privatsphäre des Nutzers sichern soll, andererseits vermutlich auch den Kundendienstmitarbeiter vor Belästigungen. In diese Richtung wird lediglich eine Audioverbindung aufgebaut, damit der Kunde sein Problem schildern kann.

Der Kundendienstberater kann Hinweise auf den Bildschirm malen oder Arbeitsschritte vorführen beziehungsweise selbst durchführen. Dazu muss ihm der Anwender vorher die Erlaubnis erteilen. Der Berater sehe dann alles, was der Kunde auch auf seinem Tablet sieht, heißt es in den englischsprachigen FAQ des Dienstes. Die Daten würden verschlüsselt übertragen, schreibt Amazon dort und weist darauf hin, dass aus Qualitätssicherungsgründen Aufzeichnungen von der Kundenkommunikation gemacht werden können. Das ist auch bei anderen Supportdienstleistungen am Telefon üblich.

Die Benutzung des Mayday-Dienstes ist für die Anwender kostenlos. Der Dienst wird über ein Firmware-Update des Kinde Fire HDX eingespielt. Andere Anbieter für Mobilgeräte bieten eine solche Funktion nicht. Wird der Service ein Erfolg, dürfte es jedoch nicht lange dauern, bis auch andere Hersteller sich in puncto Kundendienst etwas Neueres einfallen lassen müssen als die bisherigen Telefon-Hotlines.

Amazons Kindle Fire HDX gibt es wahlweise mit 7- oder 8,9-Zoll-Display und unterschiedlichen Speicherbestückungen. Im Kindle Fire HDX 8.9 steckt ein Touchscreen mit einer Displaydiagonalen von 8,9 Zoll und einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Im 7-Zoll-Modell liefert das Display eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Die 16-GByte-Version ohne LTE-Modul und mit Werbeeinblendungen im Sperrbildschirm ist für 230 Euro erhältlich. Die 8,9-Zoll-Variante Kindle Fire HDX 8.9 kostet mit gleicher Ausstattung 380 Euro. Die Topausstattungen mit 64 GByte, LTE-Modul und ohne Werbung kosten jeweils 405 und 595 Euro.

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ploedman 23. Jul 2014

ich habe in einigen Bereichen gearbeitet (Handwerk, Dienstleistung, Einzelhandel). Und...

Peter Brülls 23. Jul 2014

Das ist aber Vorwissen, dass ein normaler Leser nicht unbedingt hat. Mayday...

Bouncy 22. Jul 2014

was redest du da, keine Lust gehabt den Artikel zu lesen? Hier geht's ja offensichtlich...

jg (Golem.de) 22. Jul 2014

Danke für den Hinweis, ist korrigiert!


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