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Maxwell: Nvidia wächst durch neue GPUs und Autos

Der GPU-Hersteller Nvidia ist endgültig eine Milliardenfirma: Das Unternehmen schloss sein letztes Quartal mit einem Umsatz von über 1,23 Milliarden US-Dollar ab. Die neuen Grafikkarten GTX 970 und 980 sind dafür nicht allein verantwortlich, das Wachstum kam aus allen Segmenten.

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Nvidias GTX 980 nutzt eine Maxwell-GPU.
Nvidias GTX 980 nutzt eine Maxwell-GPU. (Bild: Nvidia)

Im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2015 hat Nvidia seinen Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesteigert. Mit 1,23 Milliarden US-Dollar an Einnahmen und 173 Millionen Gewinn stiegen die Kennzahlen um 45 und 16 Prozent.

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Das ergab sich jedoch nicht durch die erst Mitte September 2014 erschienenen GTX 970 und 980, auch wenn das Gesamtgeschäft mit GPUs um 13 Prozent wuchs. In seiner Grafikabteilung fasst Nvidia alle Aktivitäten mit den großen Chips zusammen, also auch die Tesla-Beschleuniger für Rechenanwendungen und die professionellen Quadro-Lösungen. Ohne konkrete Stückzahlen zu nennen, gibt Nvidias Finanzchef in seiner Analyse (PDF) an, dass alle diese Bereiche zulegen konnten. Bei Gaming-Notebooks soll sich die Zahl der Einheiten glatt verdoppelt haben.

Damit bleiben die GPUs das Kerngeschäft von Nvidia, damit wurde ein Umsatz von 991 Millionen US-Dollar erzielt. Prozentual am stärksten wuchs aber das Geschäft mit den Tegra-SoCs, die manche Beobachter wegen der geringen Zahl an Tablets mit Tegras unterschätzen: Um 51 Prozent wurde der Umsatz auf nun 168 Millionen US-Dollar gesteigert. Ein Großteil der Tegras landet inzwischen in Autos. Laut einer Übersicht (PDF) von Nvidias Automotive-Aktivitäten setzen die SoCs unter anderem Audi, BMW, Fiat, Porsche, Tesla und VW ein. Auch drei neue Modelle von Honda sollen künftig mit den Chips ausgestattet werden. Bereits jetzt, so Nvidia, stecken für Funktionen wie Navigation und Infotainment die Tegras in rund 6,2 Millionen Fahrzeugen.

Aber auch mit den Tablet-Tegras erhofft sich der Chiphersteller nun bessere Geschäfte - kein Wunder, steckt doch in Googles Vorzeigetablet Nexus 9 das erste 64-Bit-SoC K1 (Codename: Denver) von Nvidia. In einem aktuellen Test von Golem.de kann vor allem die Grafikeinheit, die von den Desktop-GPUs abgeleitet ist, manchmal Apples A8X schlagen. In anderen Tests liegt aber das Apple-SoC vorne, auch, weil es drei statt zwei CPU-Kerne bietet.

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Frostcup 10. Nov 2014

Also wir sind zwar schon im November, aber ich bin mir ziemlich sicher das wir 2014...

H4ndy 07. Nov 2014

Das Problem ist, dass AMD das auch hat z.B. mit VCE, dies aber sträflich vernachlässigt...


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