Maxwell-Notebooks: Bald wieder Overclocking bei Geforce-Grafikeinheiten möglich
Ein Supportmitarbeiter von Nvidia hat im hauseigenen Forum angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , dass der nächste Treiber wieder Overclocking bei den mobilen Maxwell-Grafikeinheiten in Notebooks gestattet. Nvidia hatte diese Option zuletzt bei Modellen wie der Geforce GTX 980M , der Geforce GTX 970M , der Geforce GTX 965M und älteren Grafikeinheiten wie der Geforce GTX 860M entfernt .
Der neue Geforce-Treiber soll im März 2015 erscheinen und die OC-Funktionalität zurückbringen. Bis dahin verweist Nvidia Spieler oder Anwender, die ihre Maxwell-Grafikeinheit im Notebook übertakten möchten, auf die Geforce-Treiber-Version 344.75 WHQL(öffnet im neuen Fenster) von November 2014.

Problematisch an solch vergleichsweise alten Treibern ist die Leistung und Kompatibilität mit Spielen, die seit Dezember 2014 veröffentlicht wurden. Hier fehlen dem Geforce-Treiber 344.75 WHQL-Optimierungen für mehr Bilder pro Sekunde oder – im schlechtesten Fall – startet ein Titel mit Verweis auf einen zu alten Treiber erst gar nicht, etwa Dragon Age Inquisition.
Nvidias Supportmitarbeiter erläuterte weiter, der Hersteller versuche seinen Kunden die bestmögliche Kombination aus Bildern pro Sekunde, Wärmeentwicklung, Leistungsaufnahme und Geräuschkulisse zu bieten. Offenbar hat Nvidia verstanden, dass dazu auch Overclocking gehört – mit dem beispielsweise Asus oder MSI ihre Notebooks bewerben.
Für die meisten Hersteller dürften übertaktende Käufer aber eher ein Ärgernis sein, da die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das Gerät noch innerhalb der Garantiezeit einen Defekt erleidet und es trotz Overclocking aus Kulanz gegen ein neues umgetauscht wird.
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