Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Maximal 180 km/h: Renault limitiert Höchstgeschwindigkeit bei unfitten Fahrern

Kein neuer Renault soll ab 2022 mehr schneller als 180 km/h fahren. Auch Müdigkeit des Fahrers soll die Maximalgeschwindigkeit reduzieren.
/ Andreas Donath
196 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Renault Mégane eVision (Bild: Renault)
Renault Mégane eVision Bild: Renault

Renault führt eine eigene Höchstgeschwindigkeit ein: Ab 2022 wird eine automatische Geschwindigkeitsbegrenzung in die Autos des Unternehmens eingebaut, durch die diese nicht schneller als 180 km/h fahren können. Für Altfahrzeuge und Händler-Altbestände aus früheren Jahren ändert sich nichts.

Volvo führte schon 2020 eine maximale Höchstgeschwindigkeit für seine Neufahrzeuge ein und begründete das mit Sicherheitsüberlegungen.

Überhöhte Geschwindigkeit sei der Grund für ein Drittel aller tödlichen Autounfälle, sagte Renault-Chef Luca de Meo bei der Renault-Hauptversammlung, die online übertragen wurde(öffnet im neuen Fenster) .

Renault geht noch weiter als Volvo und will mit dem automatischen Tempo-Regulierungssystem Safety Coach die Geschwindigkeit der Fahrzeuge bei erkannten Tempolimits anpassen. Auch das Wetter, gefährliche Kurven oder die Aufmerksamkeit des Fahrers sollen berücksichtigt werden. Wie das genau geschehen wird, ist noch nicht bekannt.

Renault Mégane-E soll sich um den Fahrer sorgen

Der Renault Mégane-E wird das erste Fahrzeug sein, das nicht schneller als 180 km/h fahren wird. Es handelt sich um eine Mittelklassen-Limousine mit Elektroantrieb, die Renault noch vorstellen will. Für die Renault-Konzerntochter Dacia wird ebenfalls ein Limit eingeführt. Ob das auch für die Firma Alpine gilt, ist nicht bekannt.

Derzeit gibt es in Deutschland noch keine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen. SPD und Grüne(öffnet im neuen Fenster) kündigten an, dies bei einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl 2021 ändern zu wollen.


Relevante Themen