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Kleiner und wendiger Gimbal

Die Kamera des Mavic Pro hängt an einem Dreiwege-Gimbal, insgesamt ist die Konstruktion deutlich kleiner als die der Phantom 4. Die Stabilisierungsfähigkeiten des Gimbals sind dennoch beeindruckend: Auch nachdem wir den Sportmodus aktiviert haben, mit dem der Multicopter eine Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h erreicht, und ruckartig losfliegen, ruckelt das Live-Bild der Kamera nicht.

  • Der ausgeklappte Mavic Pro von DJI (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Fernsteuerung des Mavic Pro, ohne unten eingelegtes Smartphone (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mavic Pro und seine Fernsteuerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mavic Pro ist im eingeklappten Zustand so groß wie eine kleine, bauchige Wasserflasche. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kunststoffkugel um den Gimbal herum kann abgenommen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die vorderen Rotorenarme werden seitlich ausgeklappt, die beiden hinteren von unten nach oben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Gimbal trägt eine 4K-Kamera und reagiert äußerst schnell und genau. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das FPV-Headset ermöglicht es, das Live-Bild der Drohnenkamera im Vollbild zu sehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Brille stellt das Bild auf zwei 1080p-Displays dar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mavic Pro im ausgeklappten Zustand (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gut zu erkennen: Die Kameras und Sensoren des Multicopters. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dank des neuen Präzisionslandemodus kann der Mavic Pro ziemlich punktgenau an dem Punkt landen, an dem er gestartet ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mavic Pro in der Luft (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Quadcopter fliegt auch bei Wind äußerst ruhig in der Luft. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mavic Pro während des Fluges (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Gimbal trägt eine 4K-Kamera und reagiert äußerst schnell und genau. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Selbst ein leichtes Nicken des Bildes, das bei abrupten Geschwindigkeitserhöhungen bei manchen Drohnen auftritt, können wir nicht beobachten - das Bild bleibt komplett ruhig. Auch wenn wir im Sportmodus wilde Manöver fliegen, sind nur die Drehungen im Bild sichtbar. Diese extrem kurze Reaktionszeit ist beeindruckend.

Im Sportmodus geht die Post ab

Den Sportmodus aktivieren wir, indem wir einen Schalter am rechten Rand der Fernbedienung drücken. Dann wird die Geschwindigkeit des Mavic Pro erhöht, die Hinderniswarn- und Ausweichsysteme werden deaktiviert. Nutzer sollten entsprechend wissen, was sie tun: Ein Flug mit voller Geschwindigkeit in einen Baum beispielsweise wird im Sportmodus nicht abgebremst.

Wer aber Erfahrung bei der Steuerung von Multicoptern hat, wird seinen Spaß im Sportmodus haben: Aufgrund seiner kompakten Größe und des niedrigen Gewichtes ist der Mavic Pro unglaublich wendig und reagiert sehr schnell auf Richtungs- und Höhenänderungen. Dadurch lassen sich enge Kurven gefolgt von schnellen Rennpassagen sowie rasanten Auf- und Abstiegen problemlos fliegen. Dank des neuen Controllers fühlt sich das alles auch noch besser an als mit den wuchtigen Steuereinheiten der Phantom-Reihe.

Ruhige Kameraschwenks mit Tripod-Mode

Das genaue Gegenteil des Sportmodus ist der Tripod-Mode, also der Stativmodus: Hier wird die maximale Geschwindigkeit des Mavic Pro auf 3 bis 5 km/h verringert, so dass nur sehr langsame Bewegungen möglich sind. Dies ist ideal, wenn Kameraaufnahmen gemacht werden: Mit der Fernbedienung lassen sich dann Schwenks und Kamerafahrten besser aufnehmen als im normalen Flugmodus, da die Bewegungen viel feiner sind.

Wie schon bei vorigen DJI-Modellen kann auch der Mavic Pro beim Abbruch der Funkverbindung oder auf Kommando zum Startpunkt zurückkehren und dort sicher landen. Eventuelle Hindernisse werden während der Rückkehr umflogen. Neu ist eine Präzisionslandefunktion, bei der der Multicopter an nahezu exakt der gleichen Position landet, an der er gestartet ist - ohne die der GPS-Positionsbestimmung eigenen Fehlertoleranz.

Präziser kann ein Multicopter kaum landen

Beim Start nimmt der Mavic Pro ein Video auf. Den Landeplatz findet der Copter mit Hilfe von GPS-Koordinaten, beim Absteigen wird das beim Start aufgenommene Video mit der aktuellen Landesituation abgeglichen. Erkennt die Drohne ihr Startgebiet wieder, kann sie auf diese Weise punktgenau landen.

Das System funktioniert so gut, dass wir es uns trauten, in einem Abstand von unter einem Meter neben der Landezone zu hocken. Sollte der Copter die Landezone nicht erkennen - etwa, wenn er von einem Boot gestartet ist, das sich anschließend entfernt hat -, bleibt er in der Schwebe und fragt den Nutzer, ob wirklich gelandet werden soll.

 Steuerung mit Smartphone möglich, aber weniger komfortabel4K-Kamera für absolut stabile Aufnahmen 
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adba 24. Okt 2016

Ich würde das DJI Mavic Pro Fly More Combo kaufen. Das kostet $1299.

kabauterman 17. Okt 2016

Eure Falschmeldung ist immernoch nicht ausgebessert, obwohl DJI selbst in seinem Forum...

TrudleR 13. Okt 2016

Ist es nicht so, dass sich jeder Golem-Leser dieses Ding aus Spass zulegen wird? :P...

NIKB 13. Okt 2016

Also ohne dass das jetzt wieder zu einem Krieg ausartet: Ich lese überall ständig nur...

nasenweis 13. Okt 2016

nur die ersten 6 Wochen ;-) Es gibt auch größere Klappkopter ;-)


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