Mavic Pro: DJI stellt klappbaren 4K-Quadcopter für 1.200 Euro vor

Mit dem Mavic Pro hat DJI einen Multicopter vorgestellt, der sich durch leichte Steuerung, gute Bildqualität und einen kompakten Aufbau auszeichnen soll. Die Drohne lässt sich zusammenklappen und soll leichter als bisherige Modelle zu transportieren sein.

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Der neue DJI-Copter Mavic Pro im zusammengeklappten Zustand
Der neue DJI-Copter Mavic Pro im zusammengeklappten Zustand (Bild: DJI)

Der neue Quadcopter von DJI heißt Mavic Pro und ist kleiner sowie transportabler als die bisherigen Copter des chinesischen Herstellers. Der Mavic Pro kann zusammengeklappt werden, weshalb er bequem in den meisten Rucksäcken untergebracht werden kann.

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Trotz der geringen Größe bietet der Copter eine Kamera, die an einem Drei-Achsen-Gimbal aufgehängt ist. Damit lassen sich 4K-Aufnahmen mit 30 fps oder 1080p-Aufnahmen mit 120 fps aufnehmen - eine Bildwiederholfrequenz, die sich für Zeitlupen eignet. Der Copter wiegt 743 Gramm und misst zusammengefaltet 198 x 83 x 83 mm. Eine Akkuladung soll rund 27 Minuten halten.

  • DJIs neuer Multicopter kann entweder über ein Smartphone oder eine Fernsteuerung geflogen werden. (Bild: DJI)
  • Der Mavic Pro im zusammengeklappten Zustand (Bild: DJI)
  • Der Mavic Pro von hinten (Bild: DJI)
  • Die Kamera ist an einem Dreiwege-Gimbal angebracht. (Bild: DJI)
  • Der Mavic Pro verfügt über zahlreiche Flugassistenzsysteme. (Bild: DJI)
  • Der neue Quadcopter Mavic Pro von DJI (Bild: DJI)
  • Der Mavic Pro lässt sich zusammenklappen. (Bild: DJI)
Der neue Quadcopter Mavic Pro von DJI (Bild: DJI)

Wie DJIs größerer Copter Phantom 4 verfügt auch der Mavic Pro über eine intelligente Flugsteuerung, die dem Piloten möglichst viel abnehmen soll. Das Flight Autonomy genannte System verfügt über GPS-Navigation, Sensoren, Ultraschall-Entfernungsmesser und fünf Kameras, die eine stabile Fluglage ermöglichen sollen. Dadurch soll sich das Fluggerät auch für Anfänger eignen, die dennoch hochwertige Aufnahmen machen wollen.

Bedienung per Smartphone oder Controller

Mavic Pro kann entweder über ein Smartphone mit der DJI-Go-App oder eine Fernbedienung gesteuert werden - möglich ist auch ein paralleler Betrieb. Über den Controller soll die maximale Videoübertragungsreichweite bis zu 7 Kilometer betragen. Zu den verfügbaren Flugmodi gehören Verfolgungsmodi und das Abfliegen bestimmter Koordinaten. Der Copter soll automatisch Menschen, Fahrräder, Autos, LKWs, Boote und einige Arten von Tieren erkennen können; dadurch lassen sich diese leichter verfolgen.

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Um Kameraaufnahmen noch ruhiger gestalten zu können, verfügt der Copter über einen "Tripod Mode", der die Geschwindigkeit auf 3,6 km/h reduziert. Im Sportmodus hingegen sollen Piloten den Copter auf bis zu 65 km/h beschleunigen können. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 36 km/h soll der Mavic Pro dank seiner fünf On-Board-Kameras Frontalkollisionen vermeiden können.

Eingebautes Geofencing-System

Mavic Pro soll in Winden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 38,5 km/h stabil in der Luft liegen. DJIs Geofencing-System soll das Eindringen in Flugverbotszonen verhindern. Veränderungen der Höhe des überflogenen Terrains soll der Copter ebenfalls automatisch erkennen und entsprechend selbstständig steigen. Beim Abreißen der Funkverbindung kann Mavic Pro automatisch zum Piloten zurückkehren.

DJIs neuer Copter soll im Oktober 2016 in den Handel kommen. Das Fluggerät kann im Onlineshop des Herstellers vorbestellt werden und kostet 1.200 Euro. Ein Zusatzakku kostet 100 Euro, das Set mit Mavic Pro, zwei Akkus, Ladestation und Tasche ist für 1.500 Euro erhältlich. Ab November 2016 soll der Mavic Pro auch in den Apple Stores erhältlich sein.

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