Mavenir: Telefónica Deutschland setzt Open RAN im Core ein

Mavenir aus Texas vertieft seine Zusammenarbeit mit Telefónica. Im deutschen Mobilfunknetz soll das Management vereinfacht werden.

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Pardeep Kohli, Chief Executive Officer von Mavenir, und Finanzchef Terry Hungle
Pardeep Kohli, Chief Executive Officer von Mavenir, und Finanzchef Terry Hungle (Bild: Mavenir)

O2 Telefónica Deutschland hat den US-Hersteller von Open RAN Mavenir für Abläufe im IMS-Kern in der Cloud-Infrastruktur ausgewählt. Das gaben die Partner am 11. März 2022 bekannt.

Es geht um Verbesserungen beim Bereitstellungs- und Änderungsmanagement von Core-Netzwerkelementen unter Nutzung einer Zero Touch Continuous Integration, Continuous Deployment und Continuous Testing (CI/CD/CT)-Frameworks im deutschen Netzwerk von O2 Telefónica.

Mavenir werde mit O2 Telefónica zusammenarbeiten, um den Netzwerkbetrieb zu automatisieren und den Übergang zur Einführung von virtualisierten Netzwerkfunktionen zu ermöglichen, teilten die Unternehmen mit. Das CI/CD/CT-Framework von Mavenir soll benutzerdefinierte Workflows und Prozesse für ein schnelleres Änderungsmanagement in 4G/5G-Netzwerken ermöglichen.

"5G erfordert eine Cloud-native und Microservices-Architektur, bringt aber mehr betriebliche Komplexität im Netzwerk mit sich", sagte Jochen Bockfeld, Director Common Services, O2 Telefónica Deutschland. Durch die Produkte des texanischen Ausrüsters wolle man "agil sein" und die Markteinführungszeit verkürzen. Mit Mavenir habe Telefónica Erfahrungen in Core- und Cloud-Projekten.

Mavenir ist Partner der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom probiert erste Open-RAN-Stationen von Mavenir in Neubrandenburg aus, die aber noch nicht für Kunden nutzbar sind. Auch zur Performance machte die Telekom keine Angaben. Mavenir liefert dort die Basisbandsoftware für die 4G- und 5G-Distributed-Units (O-DU), Central-Units (O-CU) und die mMIMO-Funkeinheiten.

Open RAN bedeutet Cloud, virtualisierte Netzwerkelemente, White-Box-Hardware, Software zur Integration und standardisierte Schnittstellen. Auf proprietäre, hochentwickelte Chips der Ausrüster und die entsprechende Software muss verzichtet werden, weshalb man nicht auf dem aktuellsten Stand der Technik ist.

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