Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Maud:
Mit den eigenen Autodaten Geld verdienen

Moderne Autos generieren massenhaft Daten, auf die bisher nur der Hersteller Zugriff hat. Warum eigentlich?
/ Dirk Kunde
33 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
My Auto Data: 50 Millionen Anwender und 65.000 Unternehmen in 20 Ländern bis 2024 (Bild: My Auto Data)
My Auto Data: 50 Millionen Anwender und 65.000 Unternehmen in 20 Ländern bis 2024 Bild: My Auto Data

Bislang haben nur Autohersteller Zugriff auf Fahrzeugdaten. My Auto Data dreht das um: Konsumenten geben ihre Fahr- und Fahrzeugdaten gegen Bezahlung für Werkstätten, Zubehörhandel und Versicherungen frei. Oder nutzen sie für eigene Auswertungen.

Gründer von My Auto Data(öffnet im neuen Fenster), kurz Maud, ist Manfred Heiss, 65, der mit seinen weißen Haaren nicht gerade wie der typische Startup-Unternehmer aussieht. Mit 17 Mitstreitern – alle im Homeoffice – arbeitet er von München aus an einem Datentresor. "Wir sagen, welche Produkte und Services wir als Autofahrer haben wollen", fasst Heiss die Idee von Maud zusammen. Der Datentresor ist mit eingeschränktem Funktionsumfang bereits in Deutschland und Großbritannien online. Offizieller Start ist im September.

Golem Plus Artikel