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Die Einnahmen werden geteilt

Wer neue Winterreifen benötigt, gibt seine Größenangaben frei und Reifenhändler erstellen ein Angebot. Die Dateneinsicht kostet den Reifenhändler - als fiktive Größe - zwanzig Euro. Lässt sich der Nutzer zehn Angebote erstellen, kommen 200 Euro zusammen. "Da machen wir halbe-halbe", sagt Heiss.

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Das Geld wird allerdings nur ausgeschüttet, wenn der Nutzer tatsächlich bei einem Händler Reifen bestellt. Ansonsten wäre ein Missbrauch zu simpel. Die Vorteile für kleinere Zubehörhändler und Werkstätten liegen auf der Hand: Sie haben keine Werbungskosten und sehr übersichtliche Akquise-Ausgaben für neue Kunden.

Premium-Angebot mit digitalem Fahrtenbuch

Die Idee geht natürlich nur auf, wenn Maud die kritische Masse erreicht. Noch in diesem Jahr sollen 500 Anwender und zehn Unternehmen auf der Plattform vertreten sein. Heiss' Ziel für 2024 lautet 50 Millionen Anwender und 65.000 Unternehmen in 20 Ländern. Dieses ehrgeizige Ziel will der Maud-Gründer über Kooperationen realisieren. Er denkt an Dienstleister, die für Autohäuser und andere Unternehmen Fahrzeugzulassungen übernehmen. Sie könnten neue Kunden werben.

Die Grundfunktionen des Datentresors sind für Nutzer kostenlos. Sie laden den Fahrzeugschein ihres Autos hoch und füllen die übrigen Felder manuell aus. Die Software überprüft auf Plausibilität, ob es ein derartiges Auto oder Motorrad gibt.

Zum Premium-Paket gehört ein ODB2-Dongle

Die Premium-Variante von Maud kostet 60 Euro pro Jahr. Enthalten ist unter anderem ein Finanzamt-konformes Fahrtenbuch. Ein Leasing-Nehmer kann sich warnen lassen, falls bei seiner Fahrweise die vereinbarte Kilometer-Leistung überschritten wird. Dazu erhält der Premium-Nutzer einen ODB2-Dongle und installiert die Maud-Connect-App auf seinem Smartphone.

OBD steht für On-Board-Diagnose. Über diese Schnittstelle im Auto kann jedermann Daten aus seinem Fahrzeug auslesen. Der Dongle sendet Fahrdaten per Bluetooth an das Smartphone. Von dort gehen sie weiter an die Maud-Server, die in Frankfurt stehen. Mit den Echtzeit-Fahrdaten sind Angebote für Telematik-Versicherungstarife denkbar. Die Prämie richtet sich nach der Fahrweise des Versicherungsnehmers. In Tests des Startups funktionierten OBD2-Schnittstellen in Autos bis zurück zum Baujahr 2002.

Wie so viele Ideen entstand auch diese aus einem privaten Bedürfnis.

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 Maud: Mit den eigenen Autodaten Geld verdienenMaud soll zum Netzwerk für Autoliebhaber werden 
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superdachs 23. Aug 2020

Im Gegensatz zum völlig Manipulationssicheren und Fehlerresistenten manuellen...

justanotherhusky 23. Aug 2020

Nein, im Artikel steht konkret, die Anbieter zahlen schon für die Dateneinsicht zb 20...

ntldr 21. Aug 2020

Nur für Daten die auf dich zurückgeführt werden können. "Mithrandir war gestern 200km...

redmord 20. Aug 2020

Ja, so in etwa. Ich bin auch kein Fan von diesem Konzept. Aber, dass hier die normalen...

iZORK 20. Aug 2020

was hast du denn geglaubt, dass du dieses mal nicht für dumm verkauft wirst?


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