Mattschwarze Vollformatkamera: Leica versetzt die Q in den Stealth-Modus

Die neue Leica Q-P soll nicht auffallen und trägt deshalb keinen roten Markenpunkt mehr. Zudem ist sie mattschwarz lackiert, um bei der Straßenfotografie fast unbemerkt zu bleiben. Beim Auslöser hat Leica ebenfalls Änderungen vorgenommen - und beim Preis.

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Leica Q-P
Leica Q-P (Bild: Leica)

Die neue Vollformatkamera Leica Q-P hat gegenüber dem klassischen Modell Q subtile Verfeinerungen erfahren. Der auffällige rote Leica-Punkt, den Passanten und Diebe schon von weitem erkennen konnten, ist weggefallen. Golem.de hatte den roten Punkt beim Test der Leica Q sicherheitshalber noch abgeklebt, weil er zu viele Blicke auf sich zog.

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Die Leica Q-P hat zudem eine mattschwarze Oberfläche erhalten. Die Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Kamera keine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Es gibt auch einige funktionelle Änderungen am Design. Der Auslöseknopf wurde zudem neu gestaltet, um denen zu entsprechen, die in der Leica M10 oder CL eingebaut sind. Damit soll ein besseres taktiles Feedback beim Auslösen erzielt werden.

  • Leica Q (Bild: Andreas Donath)
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Leica Q (Bild: Andreas Donath)

Die Kompaktkamera Q-P ist ansonsten identisch mit dem seit 2015 erhältlichen Modell und verfügt über einen 24-Megapixel-Vollformatsensor, ein Objektiv mit klassischer Festbrennweite und einen optischen Bildstabilisator. Das lichtstarke Objektiv ist eines der Highlights: Die Q verfügt über ein Summilux 1:1,7/28 mm ASPH. Der Sensor erlaubt Aufnahmen mit bis zu ISO 50.000. Die Kamera ist mit einem integrierten Sucher mit 3,68 Millionen Bildpunkten (1.280 x 960 x 3 Bildpunkte) ausgerüstet. Full-HD-Videos können im MP4-Format mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde erstellt werden.

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  • Leica Q (Bild: Andreas Donath)
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Leica Q (Bild: Andreas Donath)

Die Leica Q-P ist ab sofort für 4.590 Euro erhältlich. Im Lieferumfang ist neben einem braunen Trageriemen aus Leder zusätzlich ein zweiter Akku enthalten. Die weiterhin erhältliche Leica Q kostet hingegen nur rund 4.000 Euro.

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