Mattschwarze Vollformatkamera: Leica versetzt die Q in den Stealth-Modus
Die neue Vollformatkamera Leica Q-P(öffnet im neuen Fenster) hat gegenüber dem klassischen Modell Q subtile Verfeinerungen erfahren. Der auffällige rote Leica-Punkt, den Passanten und Diebe schon von weitem erkennen konnten, ist weggefallen. Golem.de hatte den roten Punkt beim Test der Leica Q sicherheitshalber noch abgeklebt, weil er zu viele Blicke auf sich zog.
Die Leica Q-P hat zudem eine mattschwarze Oberfläche erhalten. Die Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Kamera keine Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Es gibt auch einige funktionelle Änderungen am Design. Der Auslöseknopf wurde zudem neu gestaltet, um denen zu entsprechen, die in der Leica M10 oder CL eingebaut sind. Damit soll ein besseres taktiles Feedback beim Auslösen erzielt werden.
Die Kompaktkamera Q-P ist ansonsten identisch mit dem seit 2015 erhältlichen Modell und verfügt über einen 24-Megapixel-Vollformatsensor, ein Objektiv mit klassischer Festbrennweite und einen optischen Bildstabilisator. Das lichtstarke Objektiv ist eines der Highlights: Die Q verfügt über ein Summilux 1:1,7/28 mm ASPH. Der Sensor erlaubt Aufnahmen mit bis zu ISO 50.000. Die Kamera ist mit einem integrierten Sucher mit 3,68 Millionen Bildpunkten (1.280 x 960 x 3 Bildpunkte) ausgerüstet. Full-HD-Videos können im MP4-Format mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde erstellt werden.

Der Fotoapparat verfügt über ein integriertes WLAN-Modul zur Übertragung der Fotos und Videos sowie zur Fernsteuerung per Smartphone und Tablet. Die dafür benötigte App kann kostenlos heruntergeladen werden.
Die Leica Q-P ist ab sofort für 4.590 Euro erhältlich. Im Lieferumfang ist neben einem braunen Trageriemen aus Leder zusätzlich ein zweiter Akku enthalten. Die weiterhin erhältliche Leica Q kostet hingegen nur rund 4.000 Euro.