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Traumziel Mond

Noch liegt der Fokus auf näheren Zielen - sprich: der ISS. In diesem Jahr fliegt Alexander Gerst auf die Station, als erster deutscher Kommandant. Matthias Maurer wird ihm als Kollege frühestens 2020 folgen. Denn bevor er fliegt, muss er eine weitere Ausbildung durchlaufen, das missionsspezifische Training, das noch einmal etwa zwei Jahre dauert. Die Entscheidung fällt voraussichtlich in Kürze. "Ich bin nicht der einzige der auf diesen Flug hofft", sagt Maurer. "Wenn es nicht 2020 wird, dann wird es vermutlich 2021 oder 2022. Aber in diesen zwei Jahren - 2020 bis 22 - sollte sicher ein Flug drin sein."

  • Astronaut Matthias Maurer im Gespräch mit Golem.de. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gespräch fand in einem Mockup der ISS bei der Esa in Köln statt, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Modul Harmony, das mehrere Module verbindet. Rechts geht es ins japanische Modul Kibo. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In Harmony gibt es auch Unterkünfte für vier Astronauten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Blick von Harmony in das europäische Modul Columbus ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und in die umgekehrte Richtung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Columbus ist ein Labor. In der Microgravity Science Glovebox werden Experimente durchgeführt.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Ausbildung lernen die Astronauten die Station kennen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig ist, sich vor der Arbeit mit dem Fuß in der Halterung zu sichern. Sonst, sagt Maurer, "drücke ich nicht den Knopf, sondern der Knopf drückt mich." (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch das Fenster zur Erde fehlt nicht. Da im Mockup keine Schwerelosigkeit herrscht, ist es zerkratzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Voraussichtlich zwischen 2020 und 2022 wird Maurer zur ISS fliegen. (Foto: Nasa)
  • Sein Traumziel ist jedoch der Mond. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Voraussichtlich zwischen 2020 und 2022 wird Maurer zur ISS fliegen. (Foto: Nasa)
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Sollte es mit der ISS doch nicht klappen, hat Maurer noch andere, neue Möglichkeiten - nicht nur die erwähnte chinesische Raumstation. Auch die Nasa hat einiges vor: Sie will nach knapp 50 Jahren wieder Richtung Mond fliegen. Anfang der 2020er-Jahre soll die Kapsel Orion erstmals den Mond umrunden.

Außerdem plant die Nasa den Aufbau von Deep Space Gateway, einer Raumstation in einer Mondumlaufbahn. 2023 könnte sie bezugsfertig sein - und Maurer wäre gern einer der Bewohner "Ich denke, der Mond steht ziemlich hoch im Kurs", sagt er. "Aber nicht nur bei mir, sondern bei allen Astronauten."

Die Sicherheit ist gewährleistet

Ob er mit einer staatlichen Gesellschaft oder einem privaten Unternehmen wie SpaceX fliegt, spielt dabei keine Rolle. Da letztere im Auftrag der Nasa zur ISS fliegen, müssen sie die gleichen Sicherheitsstandards wie die Nasa bieten.

Was für Maurer indes "definitiv nicht" infrage kommt, ist das 2013 gegründete Projekt Mars One, das Kolonisten auf den Mars bringen will. "Mars One, das heißt: ein Flug ohne Rückkehrticket. Das ist komplett ausgeschlossen. Das ist für jeden vernünftigen Astronauten ausgeschlossen", sagt er. "Astronauten braucht man dazu, um die Erfahrung zu teilen. Deswegen müssen sie auch wieder sicher zurückfliegen zur Erde."

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 Raumfahrt wird immer internationaler
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magnolia 08. Mär 2018

Solche länger Artikel merke ich mir und lese wenn ich dazukomme, trotzdem muss ich...

SC_Fanatiker 16. Jan 2018

Die Strahlung nicht vergessen! Menschen dort oben sind je nach Einsatzort massiv erhöhter...


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