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Docker ist das wohl bekannteste Beispiel für den Einsatz von Linux-Containern.
Docker ist das wohl bekannteste Beispiel für den Einsatz von Linux-Containern. (Bild: Docker)

Matthew Garrett: Linux-Container müssen noch sicherer werden

Docker ist das wohl bekannteste Beispiel für den Einsatz von Linux-Containern.
Docker ist das wohl bekannteste Beispiel für den Einsatz von Linux-Containern. (Bild: Docker)

Container-Technologien unter Linux, vor allem das populäre Docker, müssen sicherer werden, meint Kernel-Hacker Matthew Garrett. Dazu brauche es aggressivere Tests und eine starke Code-Überprüfung.

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Technologien wie Docker, die auf Linux-Containern aufbauen, bieten einen größeren Angriffsvektor als etwa mit Hypervisoren virtualisierte Systeme, schreibt der Kernel-Hacker Matthew Garret in seinem Blog. Das liege schlicht daran, dass die Menge an Code, der mit vollen Rechten läuft und für weniger vertrauenswürdige Anwendungen bereitsteht, in Container-Umgebungen größer sei als in Hypervisor-Umgebungen. Das führe zwar nicht zwingend zu verringerter Sicherheit von Containern im Vergleich zu Hypervisoren, dennoch müsse die Sicherheit der Container-Umgebungen erhöht werden, so Garrett.

Dabei sollte es nicht darum gehen, Container so sicher zu machen wie Hypervisoren, da dies wohl nie erreicht werden könne. Vielmehr sollte daran gearbeitet werden, die Sicherheit der Container-Umgebungen so sehr wie möglich an die der Hypervisoren anzunähern, so dass der Unterschied praktisch keine Rolle mehr spiele. So weit sei die Technik aber noch nicht.

Zwar könnten sehr strenge Seccomp-Richtlinien und enge Beschränkungen für den Zugriff auf /proc, /sys und /dev dabei helfen, Probleme zu beheben, aber eben nicht alle verhindern. Deshalb müssten Firmen, die Container-basierte Produkte verkaufen, ihren bisherigen "Mangel an Beiträgen" überwinden, fordert Garrett.

Sinnvolle Arbeiten dazu seien etwa ein sehr "starkes Audit des Codes und aggressives Fuzzing der Container in realistischen Konfigurationen". Zudem müssten diese ein "sinnvolles Verschachteln der Linux-Sicherheits-Module in Namensräumen" unterstützen und eine "Selbstprüfung der Container und des Host-Betriebssystems" vornehmen, um eventuelle Gefährdungsmöglichkeiten festzustellen. Das seien zwar keine einfachen Aufgaben, sie seien aber dennoch sehr wichtig.

Bis sich die von Garrett angesprochenen Dinge verbesserten, bleibe zur Beschreibung von Containern jedoch nur die Wahl aus zwei der drei folgenden Eigenschaften: "bequem, günstig, sicher". Ein Überblick darüber, wie die Sicherheit aktuell eingesetzter Container erhöht werden kann, bietet eine Präsentation des Docker-Mitarbeiters Jérôme Petazzoni.


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Onsdag 24. Okt 2014

... weiterentwickeln? Somit laufen diese Container auf dem Hostsystem auch nur als...



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