Matrix Voice: Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren
Die Entwicklerplatine Matrix Voice(öffnet im neuen Fenster) des Herstellers Matrix Labs nimmt Sprache und Geräusche über sieben MEMS-Mikrofone auf. Sechs davon sind kreisförmig auf der runden, 8 Zentimeter durchmessenden Platine verteilt, eines in der Mitte. Die Anordnung entspricht der Konfiguration, wie sie auch bei Amazons Geräten Echo und Dot zu finden sind. Die Mikrofonsignale werden von einem Xilinx-Spartan-6-FPGA aufbereitet und die Daten über eine 40-polige Pinleiste bereitgestellt. Daneben steht ebenfalls ein 24-polige GPIO-Leiste zur Verfügung. Über 18 RGB-LEDs, die ebenfalls kreisförmig angeordnet sind, kann durch die Platine auch ein optisches Feedback für den Nutzer übermittelt werden.
Über die Pinleiste kann die Matrix-Voice-Platine direkt auf einen Raspberry Pi aufgesteckt werden. Matrix Voice stellt die notwendige Software für die Kommunikation mit der Platine über Github(öffnet im neuen Fenster) bereit. Damit soll die Anbindung an verschiedene Cloud-basierte wie auch lokal installierte Spracherkennungsdienste mit wenig Aufwand möglich sein.

Alternativ gibt es das Matrix Voice auch mit einem integrierten ESP32-Modul . Es ergänzt die Platine um einen Wlan- und Bluetooth-Empfänger. Das Modul kann aber auch als klassischer Mikrocontroller genutzt werden, wie auch der FPGA auf der Platine neu programmiert werden kann.
Im Rahmen der Kampagne(öffnet im neuen Fenster) ist die Matrix-Voice-Platine ab 45 US-Dollar erhältlich, die Variante inklusive ESP32-Modul für 65 US-Dollar. Die Versandkosten sind im Preis nicht enthalten. Die Auslieferung soll ab Mai 2017 beginnen und ist unabhängig davon, ob die Kampagne ihr Ziel erreicht.
Der Hersteller Matrix Labs bietet bereits die ähnliche Entwicklerplatine Matrix Creator(öffnet im neuen Fenster) an. Sie bietet deutlich mehr Sensoren, der Preis ist mit rund 100 US-Dollar aber deutlich höher.
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