Prototyp: Powerwatch 2 soll unbegrenzte Laufzeit bieten

Neben GPS ist auch eine optische Pulsmessung dabei, dennoch muss die Powerwatch 2 laut Hersteller Matrix Industries nie ans Ladekabel: Eine Kombination aus Körperwärme und Solarzellen soll ausreichend Energie für den dauerhaften Einsatz bereitstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Powerwatch 2
Artwork der Powerwatch 2 (Bild: Matrix Industries)

Rund zwei Jahre nach der ersten Powerwatch stellt das Unternehmen Matrix Industries am Rande der CES 2019 in Las Vegas den Prototyp für einen Nachfolger mit erheblich erweitertem Funktionsumfang vor. Auch die neue Version des Wearables soll eine unbegrenzte Laufzeit schaffen. Die Powerwatch 2 soll Sporteinheiten inklusive GPS-Daten aufzeichnen und die Herzfrequenz mit einem Sensor am Handgelenk messen, dazu kommen neben Benachrichtigungen vom Smartphone auch Schritt- und Schlafaufzeichnung sowie eine Schätzung des Kalorienverbrauchs - Letztere soll laut Hersteller sogar "branchenführend" sein.

Damit das alles ohne Laden des Akkus klappt, soll die Powerwatch 2 wie der Vorgänger den Seebeck-Effekt nutzen, der Energie durch die Differenz zwischen Umgebungs- und Körpertemperatur erzeugt. Zusätzlich soll die neue Uhr aber am Rand ihres Bildschirms eingebaute Solarzellen haben, die ebenfalls Energie produzieren. Die Uhr wird mithilfe der Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert.

Besonders energiehungrig bei derartigen Wearables ist das GPS-Modul, und hier gibt es laut Hersteller tatsächlich gewisse Einschränkungen. So soll die Kombination aus Körperwärme und Sonne nur für das Aufzeichnen von täglich rund 45 bis 60 Minuten langen Sporteinheiten ausreichen - wer einen Marathon laufen möchte, sollte also wohl das Kabel mit dabeihaben, um den Akku vorher zu laden. Außerdem ist zu beachten, dass Energy Harvesting besser funktioniert, je kälter es ist. Matrix Industries spricht davon, dass das System bis etwa 26 Grad noch ausreichend Energie produziert.

Die Powerwatch 2 hat derzeit noch den Status eines Prototyps. Wer sich für das Wearable interessiert, kann es bei Indiegogo unterstützen und sich für verschiedene Modelle vormerken - dass diese auch tatsächlich produziert werden, wird aber nicht garantiert. Die Auslieferung soll im Juni 2019 erfolgen. Die App für die Uhr soll für iOS und Android erscheinen. Der Durchmesser beträgt 47 mm bei einer Höhe von 16 mm, das Gerät soll einem Wasserdruck wie bei einer Tiefe von 200 m standhalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


gunterkoenigsmann 08. Jan 2019

Arrgh! Ich wollte mich nicht über Eure Arbeit beschweren, die excellent ist...

gunterkoenigsmann 08. Jan 2019

Falls jemand Fragen hat: Ich trage gerade eine PowerWatch X und kann versuchen, zu antworten.

gunterkoenigsmann 08. Jan 2019

Ihr Körper ist eine Batterie. Batterien müssen aufgeladen werden... Ist einer der Gründe...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Grüner Wasserstoff
Neues Verfahren erzeugt Wasserstoff aus Salzwasser

Wo es Sonne gibt, um Wasserstoff zu erzeugen, fehlt es oft an Süßwasser. Ein neu entwickelter Elektrolyseur kann das im Überfluss vorhandene Meerwasser verarbeiten.

Grüner Wasserstoff: Neues Verfahren erzeugt Wasserstoff aus Salzwasser
Artikel
  1. Ukrainekrieg: Palantir für die militärische Zielauswahl verantwortlich
    Ukrainekrieg
    Palantir für die militärische Zielauswahl verantwortlich

    Das US-Unternehmen Palantir ist mit Software am Kriegsgeschehen in der Ukraine beteiligt. Auch die hiesige Polizei setzt Software des Unternehmens ein.

  2. Streaming: Netflix streicht Funktion aus drei Abomodellen
    Streaming
    Netflix streicht Funktion aus drei Abomodellen

    Künftig gibt es 3D-Raumklang alias Spatial Audio nur noch im teuersten Netflix-Abo. Wirbel entfacht eine Filmveröffentlichung in Japan.

  3. Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden
    Software
    Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden

    Es gibt zahlreiche Arten von Softwarefehlern. Wir erklären, welche Testverfahren sie am zuverlässigsten finden und welche Methoden es gibt, um ihnen vorzubeugen.
    Von Michael Bröde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G5 Curved 27" WQHD 260,53€ • Graka-Preisrutsch bei Mindfactory • Samsung Galaxy S23 jetzt vorbestellbar • Philips Hue 3x E27 + Hue Bridge -57% • PCGH Cyber Week • Dead Space PS5 -16% • PNY RTX 4080 1.269€ • Bis 77% Rabatt auf Fernseher • Roccat Kone Pro -56% [Werbung]
    •  /