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Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.

Ein Test von veröffentlicht am
Huaweis Matebook X Pro im Test
Huaweis Matebook X Pro im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vor rund einem Jahr brachte Huawei das Matebook X (Test) in den Handel, das erste Notebook der Chinesen. Uns gefiel diese erste Generation ziemlich gut, einzig das spiegelnde Display war ein Kritikpunkt. Mit dem neuen Matebook X Pro legt Huawei nach: Das zweite Geräte ist noch besser, da es viele echte Verbesserungen statt nur einige wenige kleine Änderungen aufweist.

Inhalt:
  1. Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
  2. Oft lautlos bei guter Leistung
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Auch das Matebook X Pro ist ein 13,9-Zoll-Ultrabook. Mit 304 x 217 x 14,6 mm bei 1,33 kg fällt es sehr kompakt aus - nur ein XPS 13 von Dell hat weniger Fläche. Huawei verwendet erneut ein Aluminium-Gehäuse, wenngleich die Bodenplatte aus Kunststoff besteht. Die Basis- und die Display-Einheit sind extrem verwindungssteif und die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Aufgrund einer kleinen Mulde an der Front können wir das Ultrabook einhändig öffnen.

Huawei hat es trotz der unter 15 mm liegenden Bauhöhe geschafft, auf der rechten Seite des Matebook X Pro eine vollwertige USB-3.0-Type-A-Buchse zu integrieren. Sie lädt auf Wunsch das eigene Smartphone mit immerhin 10 Watt (5V @ 2A) auf. Links befinden sich zwei USB-C-Buchsen: Eine ist als USB 3.1 Gen2 ausgeführt, eine als Thunderbolt 3. Das Utrabook kann über beide Ports geladen werden oder darüber externe 4K-Displays ansteuern. Die TB3-Buchse eignet sich für entsprechende SSDs oder eGPU-Boxen für Grafikkarten.

Dem Gerät fehlt ein SD-Kartenleser und auch einen SIM-Slot gibt es nicht. Dafür legt Huawei einen USB-C-Adapter bei, der eine weitere USB-Type-A-Buchse sowie HDMI und VGA bereitstellt. Das mitgelieferte USB-C-Netzteil hat 65 Watt und keine zusätzlichen Anschlüsse wie etwa das, welches Microsoft dem Surface Pro mit in den Karton packt. Durch zwei USB-C-Ports, den Adapter und die USB-A-Buchse halten wir das aber auch nicht für notwendig. Ein 45-Watt-Netzteil hätte jedoch ebenfalls ausgereicht.

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Erneut verbaut Huawei eine Chiclet-Tastatur, die Pfeiltasten sind wieder arg klein. Mit rund 1 mm Hub empfinden wir das zweistufig beleuchtete Keyboard als ein bisschen gewöhnungsbedürftig, der straffe Anschlag gefällt uns aber. Clever ist der Power-Knopf, der einen Fingerabdrucksensor für Windows Hello integriert. So bootet das Matebook X Pro in Sekunden bis auf den Desktop. Neu ist die in der Tastatur zwischen F6 und F7 sitzende 720p-Webcam, die sich einklappen lässt. Die fixe Froschperspektive nervt allerdings bei Videokonferenzen und tippende Finger sehen aus wie ein Corpser aus Gears of War - zumindest für die Person am anderen Ende der Leitung.

Die Hardware im Inneren hat Huawei verglichen mit dem Matebook X kräftig aufgerüstet: Neben mehr CPU-Kernen gibt es eine dedizierte Nvidia-Grafikeinheit für Spiele oder Video-Exports.

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hpARTIST 19. Aug 2018

Es ist unverständlich, das die Notbook Hersteller generell nicht in der Lage sind, die...

NitroX007 16. Aug 2018

Und dabei wird dein Notebook zu heiß?

Der Supporter 04. Aug 2018

Windows Pro so wie bei m-electronics angegeben.

am (golem.de) 03. Aug 2018

Bitte sowas nicht mal nebenbei äußern, sondern direkt an eine der Golem.de-Email-Adressen...

Anonymer Nutzer 02. Aug 2018

Bei 16:9 lassen sich aber sehr gut zwei Seiten nebeneinander darstellen... naja, müsste...


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