Abo
  • Services:
Anzeige
Matebook X
Matebook X (Bild: Huawei)

Display mit kleinen Schwächen

Immer mehr Hersteller setzen auf ein 3:2-Format statt ein 16:9- oder 16:10-Seitenverhältnis. Huaweis Implementierung basiert auf einem Panel mit blickwinkelstabiler IPS-Technik, das mit 2.160 x 1.440 Pixel auflöst. Es leuchtet minimal mit 6 Candela pro Quadratmeter, weshalb das Matebook X auch im Dunkeln nicht blendet. Maximal erreicht das Display durchschnittlich hohe 413 Candela pro Quadratmeter, die allerdings auch notwendig sind. Denn obgleich es kein Touch gibt, weist der Bildschirm eine Glare-Oberfläche auf. Schade ist auch der Konstrast von 761:1, was bei dunklen Filmstellen teils auffällt. Oberhalb des Displays befindet sich die Webcam - sie übermittelt Videoinhalte in 720p30, die Bildqualität ist aufgrund von 1 Mpix sehr grobkörnig.

Anzeige

Huawei verbaut im Matebook X überraschend schnelle Hardware und kühlt diese obendrein passiv. Das Ultrabook nutzt einen Core i5-7200U mit zwei Kaby-Lake-Kernen und Hyperthreading, der zusammen mit den verlöteten acht GByte LPDDR3-1866 alltägliche Aufgaben locker bewältigt. Er darf für einige Sekunden gar bis zu 25 Watt aufnehmen, was für einen höheren Takt und somit ein extrem flottes Ansprechverhalten sorgt. Danach drosselt er auf 15 Watt - die Konkurrenz erlaubt ihre Prozessoren nur weniger als 10 Watt. Als SSD-Massenspeicher steckt im Matebook X eine verlötete Liteon CB1-SD256. Sie unterstützt NVMe und zwei PCIe-Gen3-Lanes, weshalb Zugriffe schnell erfolgen, die Transferraten aber bei völlig ausreichenden 1.300 MByte pro Sekunde gedeckelt sind.

  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
(Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Gekühlt wird das Ultrabook ohne Lüfter, stattdessen verbaut Huawei zwei lange Heatpipes, welche die Abwärme an eine Platte mit Micro Encapsulated Phase Change Material (MEPCM) verteilen. Da die Hitzequelle - der Prozessor - in der Mitte des Matebook X sitzt, kann das Gerät bequem auf den Oberschenkeln genutzt werden. Unter Volllast wird der Chip zwar bis zu 87 Grad Celsius warm, im normalen Betrieb aber selten mehr als 70 Grad. Beides ist weder schädlich noch untypisch für ein Ultrabook. Die weitere Hardware-Ausstattung umfasst eine AC-8275 von Intel für Bluetooth 4.2 und ac-2x2-WLAN.

Die Akkulaufzeit ist dem Formfaktor angemessen

Der Akku weist 41 Wattstunden auf - wie beim Macbook (41,4 Wattstunden) und weniger als beim XPS 13 Convertible (46 Wattstunden). Die Laufzeit bei normierten 150 Candela pro Quadratmeter, was der 50-Prozent-Einstellung unter Windows 10 entspricht, fällt wie erwartet aus. Im wenig fordernden Productivity-Test des Powermark hält das Matebook X gute 9,5 Stunden durch und mit anspruchsvollen Home-Conventional-Messung des PCMark 8 immerhin 3,45 Stunden. Im Alltag erreichten wir sieben bis acht Stunden, je nach Nutzung. Angesichts der Maße des Ultrabooks ist die Laufzeit sehr gut.

Geladen wird das Matebook X über ein kleines 36-Watt-Netzteil, dessen 180 cm langes USB-C-Kabel bei einem Bruch ausgetauscht werden kann. An dieser Stelle noch einige Sätze zur Software: Huawei hat Windows 10 nicht mit Bloatware vollgestopft. Neben einem Equalizer für die Dolby-Lautsprecher gibt es ein Tool, um Daten vom Ultrabook auf Huawei-Smartphones zu transferieren und den Matebook Manager. Der prüft, ob es Firmware- oder Treiber-Updates gibt.

Auf zum Fazit.

 Matebook X im Test: Huaweis erstes Ultrabook glänztVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
opodeldox 24. Jul 2017

Die ESC Taste gibt es noch, ist an der gleichen Stelle, ausserdem: Viel ergnomischer kann...

Themenstart

DJCray 17. Jul 2017

Welcher westliche Industriestandard? Asus z.B. ist so stark in dem Markt, dass niemand...

Themenstart

Genie 16. Jul 2017

Für was sonst? Ultrabooks höherer Preisklasse sind ausschließlich für Profis...

Themenstart

caldeum 16. Jul 2017

Man gewöhnt sich schneller dran als man glaubt (hab mir mal aus Versehen ein US-Thinkpad...

Themenstart

hugo8621 16. Jul 2017

Danke fürs nochmal nachschauen. Habe auch schonmal den Huawei support angeschrieben. Der...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KWA Betriebs- und Service GmbH, Unterhaching
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG, Langen
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ statt 39,99€
  2. 355,81€
  3. ab 449,94€

Folgen Sie uns
       


  1. Datenrate

    O2 drosselt mobiles Internet wegen EU-Roamings

  2. Netgear Nighthawk X6S

    Triband-Router kann mit Sprache gesteuert werden

  3. Spark

    DJI-Minicopter stürzt ab

  4. Nachfolger Watchbox

    RTL beendet Streamingportal Clipfish

  5. Chipmaschinenausrüster

    ASML demonstriert 250-Watt-EUV-System

  6. Linux-Distribution

    Opensuse Leap 42.3 baut Langzeitpflege aus

  7. Soziales Netzwerk

    Facebook soll an Smart-Speaker mit Display arbeiten

  8. Kumu Networks

    Vollduplex-WLAN auf gleicher Frequenz soll noch 2018 kommen

  9. IT-Dienstleister

    Daten von 400.000 Unicredit-Kunden kompromittiert

  10. Terrorismusbekämpfung

    Fluggastdatenabkommen mit Kanada darf nicht in Kraft treten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Matebook X im Test: Huaweis erstes Ultrabook glänzt
Matebook X im Test
Huaweis erstes Ultrabook glänzt
  1. Porsche Design Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro
  2. Smartphone Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich
  3. Huawei Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt

Handyortung: Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
Handyortung
Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
  1. Bundestrojaner BKA will bald Messengerdienste hacken können
  2. Bundestrojaner Österreich will Staatshackern Wohnungseinbrüche erlauben
  3. Staatstrojaner Finfishers Schnüffelsoftware ist noch nicht einsatzbereit

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. 300 US-Dollar...

    jayjay | 18:38

  2. Re: Das ist doch Dummenverar....

    Mithrandir | 18:37

  3. Re: Wohl eher Ethernet-Ersatz

    Netzweltler | 18:35

  4. Re: In den USA bricht das Netz nicht zusammen

    Mithrandir | 18:35

  5. Re: Schlangenöl

    ArcherV | 18:32


  1. 17:26

  2. 16:53

  3. 16:22

  4. 14:53

  5. 14:15

  6. 14:00

  7. 13:51

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel