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Hardware, Verfügbarkeit und Fazit

Die Platine im Inneren des Matebook D14 entspricht der des Vorgängers, kein Wunder bei einem Pin-kompatiblen Prozessor. Huawei verlötet einen Ryzen 5 3500U (Picasso) mit vier CPU-Kernen und Vega-8-Grafikeinheit, der Chip darf sich 15 Watt unter Last genehmigen. Die Multithreading- und Singlethreading-Performance liegt leicht unter der des teureren Intel-Modells, davon merken wir im Alltag jedoch nichts. Dank 8 GByte Dualchannel-DDR4-2400-Speicher (ebenfalls verlötet) taugt die Grafikeinheit für einfachere Spiele in 720p, hier hat der AMD-Chip den Vorteil der konsistenteren Treiber-Unterstützung.

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Mit im System steckt bei unserem Muster eine 512 GByte fassende Western Digital PC SN730 als NVMe-SSD, wie üblich können aber auch andere Modelle verwendet werden. Die SN730 im verschraubten M.2-2280-Format ist durch den Nutzer wechselbar und erreicht sequenzielle Datenraten von 2,8 GByte/s lesend und 2,7 GByte/s schreibend. Auf der SSD ist Windows 10 Home vorinstalliert, außerdem Huaweis PC-Manager zur Aktualisierung der Firmware und der Treiber. Für Drahtlosverbindungen nutzt Huawei ein Realtek-8822BE-Kärtchen in gesteckter M.2-2230-Bauweise, es unterstützt Bluetooth 4.2 und WiFi5 alias 2x2 MIMO 802.11ac. Beim Vorgänger wurde teils auch Intels AC-8265 verbaut.

Der einzelne Lüfter des Matebook D14 steht im Leerlauf üblicherweise still, erst bei längerer (Teil-)last dreht er auf und wird gut hörbar. Die Frequenz empfinden wir jedoch als angenehm, zumal die Hysterese gut eingestellt ist und die Drehzahl daher sanft angepasst wird. Der Akku des Laptops fällt mit 56 Wattstunden für einen 14-Zöller anständig aus, gleiches gilt für die Laufzeit: Bei 200 cd/m² (Stufe 7/10 unter Windows 10) erreichen wir gute 9:56 Stunden im Productivity-Test des Powermark, dieser simuliert Textverarbeitung und Webbrowsing. Geladen wird das Notebook per 65-Watt-USB-C-Netzteil, das Kabel ist erfreulicherweise abnehmbar.

Huawei verkauft das Matebook D14 mit AMDs vierkernigem Ryzen 5 3500U und 8 GByte DDR4-Speicher sowie einer 512 GByte großen NVMe-SSD für 700 Euro, andere Konfigurationen wurden bisher nicht angekündigt. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie auf das Notebook.

Fazit

Das Matebook D14 ist ein guter Laptop in seiner Preisklasse. Für 700 Euro hat Huawei eine sinnvolle Hardware-Ausstattung gewählt: Der vierkernige Ryzen 5 samt 8 GByte DDR4-Speicher rechnet zügig, die flotte 512 GByte NVMe-SSD fasst genügend Daten. Bei den Anschlüssen wären ein zweiter USB-C-Port und ein SD-Kartenleser wüschenswert, im Alltag genügen die gewählten Buchsen jedoch.

Aufgrund des matten Displays mit immerhin 275 cd/m² eignet sich das Matebook D14 durchaus für helle Räume oder Sonnenlicht, die Konkurrenz liefert hier leider auch nicht mehr. Bei Dunkelheit hilft die beleuchtete Tastatur, welche in dieser Preisklasse keinesfalls selbstverständlich ist. Hinzu kommt die mit zehn Stunden vergleichsweise hohe Akkulaufzeit des Huawei-Laptops.

Im Markt gibt es einige wenige andere Geräte für rund 700 Euro, die ebenfalls mit einem vierkernigen Ryzen samt 8 GByte RAM und 512 GByte Storage versehen sind. Dazu gehört etwa das Thinkpad E495, das aufrüstbaren Arbeitsspeicher und die besseren Eingabegeräte sowie mehr Ports hat - jedoch keine beleuchtete Tastatur, ein dunkleres Display, keinen Fingerabdrucksensor und einen kleineren Akku. Modelle wie Acers Swift 3 und Asus Vivobook/Zenbook haben ebenfalls Einschränkungen.

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 Matebook D14 (2020) im Test: Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt
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SkyWriter 06. Jun 2020

Hi, funktioniert unter Linux auch die WebCam und das Micro? Wie sieht es mit dem WLAN...

thokop103 09. Mai 2020

Hallo liebe Community, ich habe mir nun ein MateBookD14 zugelegt, das ich privat mit zwei...

Michael H. 27. Feb 2020

Tatsächlich kommt das häufiger vor als man denkt. Ich habe bei einem...

dierkpiening 26. Feb 2020

Ist ein Aluminium gehäuse.

Dwalinn 25. Feb 2020

Das Huawei MateBook D14 ist bei Amazon gerade inklusive der Kopfhörer Freebus 3 für 699...


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