Abo
  • IT-Karriere:

Seltsames unter Linux

Dank der dem Matebook 13 zugrunde liegenden Intel-Platform läuft das Gerät von Huawei auch problemlos mit Linux. Wir haben das Gerät mit dem aktuellen Ubuntu 18.04 alias Bionic Beaver mit Langzeitsupport getestet. Das die Linux-Unterstützung so gut ist, überrascht im Prinzip nicht, immerhin hat sich die CPU-Architektur von Intel seit Jahren im Prinzip nicht geändert und auch die verbaute integrierte GPU ist schon länger verfügbar, sodass die Treiberunterstützung hier als durchaus ausgereift gilt.

Stellenmarkt
  1. INIT Group, Karlsruhe
  2. Neveling Reply, Hamburg, Lübeck

Probleme haben wir auch mit der restlichen Hardware unter Linux nicht. Die WLAN-Karte von Intel können wir sofort in Betrieb nehmen, ebenso wie das Touchpad und die verbaute Webcam. Auch die Sondertasten auf der F-Tastenreihe oder die Soundausgabe arbeiten wie vorgesehen.

Irritiert sind wir unter Linux aber von den unterschiedlichen Funktionen der zwei USB-C-Buchsen. Denn als wir die Bildschirmausgabe testen wollen, sagt uns das Ubuntu-System wider Erwarten, dass der Akku geladen wird. Auch das Kommandozeilenwerkzeug Upower zeigt uns, dass der Akku lädt, obwohl das eigentlich nicht funktionieren dürfte. Unser USB-C-PD-Messgerät zeigt dann auch wie eigentlich erwartet, dass kein Ladestrom fließt. Die Anzeige von Ubuntu zeigt nach ein paar Minuten dann aber auch korrekterweise an, dass das Gerät an der rechten Buchse nicht lädt.

Für Verwunderung sorgt bei uns auch die BIOS-Nachricht: 'Boot Fail', die uns beim ersten Start mit Ubuntu angezeigt wird. Wir ahnen schon das Schlimmste, bestätigen die Nachricht trotzdem mit der einzig verfügbaren Auswahl 'OK' und nur wenige Sekunden später erscheint der violette Starthintergrund von Ubuntu. Bei erneuten Starts tritt die Warnung nicht mehr auf.

Das Matebook benötigt mit Ubuntu im Idle-Betrieb bei aktiviertem WLAN und einer Bildschirmhelligkeit von 50 Prozent knapp 4 Watt. Dass das System hier nicht deutlich effizienter ist, liegt an der in Linux noch fehlenden Unterstützung für die besonders tiefen Schlafmodi des Intel-Packages.

Wichtig zu erwähnen ist außerdem, dass Hersteller Huawei mit seinem recht überschaubaren Laptop-Angebot den Linux Vendor Firmware Service (LVFS) nicht unterstützt. Das heißt, Linux-Nutzer können Firmware-Updates nicht besonders einfach und wenn überhaupt nur über Umwege einspielen. Auf Anfragen zur Unterstützung des LVFS hat Huawei laut Angaben des Projekts bisher noch nicht reagiert.

 Kein Langläufer-AkkuFazit und Verfügbarkeit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. For Honor für 11,50€, Anno 1404 Königsedition für 3,74€, Anno 2070 Königsedition...
  2. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...

Schnarchnase 05. Mär 2019

Die sind leider sehr gewöhnungsbedürftig bzw. schlicht schlecht gestaltet. Das ist das...

treysis 02. Mär 2019

Na hoffentlich nehmen sich da andere ein Beispiel dran. Gerade so ein kleines Thinkpad...

elknipso 01. Mär 2019

Ich habe hier mal ein kurzes Video davon gemacht auf dem man das knarzen bzw. quetsch...

elknipso 01. Mär 2019

Ich habe die i5 Variante mit 8 GB RAM. Für einen i7 wäre der Preis ja geschenkt :). Da...

deefens 01. Mär 2019

Wieviel schafft denn ein aktuelles Macbook Pro? Ist für mich immer noch die Referenz...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    •  /