Abo
  • Services:

Mate-Desktop: Neue Funktionen für Gnome-2-Fork

Die aktuelle Version des Gnome-2-Forks unterstützt Software wie Logind und verzichtet auf veraltete Pakete, was der Mate-Desktop dem inzwischen existierenden Entwicklerteam verdankt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mate Desktop 1.6
Mate Desktop 1.6 (Bild: Mate Desktop)

Aus Unzufriedenheit über die mit Gnome 3 veröffentlichte Gnome-Shell entstand der Mate-Desktop - ein Fork des Gnome-2.32-Codes. Statt nur Fehler zu beheben, wird der Desktop im alten Gewand zur Verwendung mit neuen Technologien umgeschrieben. Dafür sorgten in der jetzt veröffentlichten Version 1.6 rund 40 Programmierer und 150 Übersetzer.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

So unterstützt der aktuelle Mate-Desktop neben Console-Kit auch den Systemd-Service Logind zur Nutzer- und Sitzungsverwaltung. Die Distribution Fedora zum Beispiel nutzt Logind als Standard und bietet Console-Kit nur noch aus Kompatibilitätsgründen an. Auch Ubuntu plant, Logind einzusetzen, da es unabhängig von Systemd verwendet werden kann und Console-Kit nicht weiter gepflegt wird.

Auch die vergleichsweise neue Multimedia-Schnittstelle Mpris2 kann mit dem Mate-Desktop genutzt werden. Der Dateimanager Caja soll eine verbesserte Seitenleiste für Orte haben und kann nun das Dateimanager-DBus-Interface nutzen. Zudem können einige der verfügbaren Themes mit GTK3 verwendet werden.

Das Entwicklerteam hat in den vergangenen acht Monaten auch einige Mate-Bibliotheken entfernt und hauptsächlich gegen Gnome-Bestandteile wie die GSettings oder Standard-DBus-Bibliotheken ausgetauscht.

Der Quellcode des Mate-Desktops 1.6 ist via Github oder auf den Servern des Projekts verfügbar. Das Projekt bietet eigene Pakete für Debian und Ubuntu an, die auch mit Linux Mint verwendet werden können. Aktuelle Pakete für Fedora, Opensuse und andere Distributionen sollten demnächst folgen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. Django Unchained, Passengers, Equalizer, Kill Bill 2, The Revenant)
  3. 127,90€ (effektiver Preis für SSD 107,90€)
  4. (u. a. Battlefield 5, FIFA 19, Battlefront 2, NHL 19)

Zwangsangemeldet 06. Apr 2013

Nur ein Stichwort: Applets auf dem Panel. Der Systemmonitor von XFCE ist z.B. absolut...

elgooG 05. Apr 2013

Ich weiß dagegen nichts von einem Mate-Tee. xD ...ich kenne nur die Limonade. Die im...

Reiter auf dem... 03. Apr 2013

Es ist genau so schnell wie Gnome 2.

Reiter auf dem... 03. Apr 2013

Da zählt der Autor aber die Gnome Commits mit, an Mate arbeiten nur ~10 Leute, 5 aktiv.


Folgen Sie uns
       


Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial

Sonys Mini-Konsole Playstation Classic ist knuffig. In unserem Golem-retro_-Spezial beleuchten wir die Spieleauswahl und Hardware im Detail.

Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial Video aufrufen
Alternative Antriebe: Saubere Schiffe am Horizont
Alternative Antriebe
Saubere Schiffe am Horizont

Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autonome Schiffe Und abends geht der Kapitän nach Hause
  2. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  3. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /