Neues, leistungsfähiges System on a Chip

Im Inneren des Mate 9 arbeitet Huaweis neues Kirin-960-SoC, das aus vier A73-Kernen mit einer Taktrate von 2,4 GHz und vier A53-Kernen mit 1,8 GHz besteht. Die Kerne teilen sich die Arbeit nach dem Big-Little-Prinzip. Mit der Mali-G71-MP8 hat Huawei eine Grafikeinheit verbaut, mit der das SoC erstmals von der Leistung her mit den aktuellen Top-Chips von Qualcomm und Samsung mithalten soll.

  • Unterhalb der Dual-Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Mate 9 ist aus Metall. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird das Mate 9 über einen USB-Typ-C-Anschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des Mate 9 hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera des Mate 9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Mate 9 von Huawei hat einen 5,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind zwei Kameras verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des Mate 9 arbeitet der neue Kirin-960-Chip. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vom Design her unterscheidet sich das Mate 9 nicht wesentlich vom Vorgänger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera hat einen Farbsensor mit 12 Megapixeln und einen Monochromsensor mit 20 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Im Inneren des Mate 9 arbeitet der neue Kirin-960-Chip. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. IT-Servicemanager / Bachelor Informatik (m/w/d)
    Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KG, Lahr
  2. IT-Systemadministrator*in (m/w/d)
    Universität Osnabrück, Osnabrück
Detailsuche

Vom Hersteller präsentierte Benchmark-Ergebnisse legen diesen Schluss nahe. Genaueres können wir aber erst nach eigenen Tests sagen. Die Benutzeroberfläche läuft während unseres Hands On flüssig, Apps starten sehr schnell. Auf dem Mate 9 läuft Emotion UI 5.0, das auf Android 7.0 alias Nougat basiert. Das Smartphone ist Daydream-Ready, unterstützt also Googles neue VR-Plattform.

EMUI 5.0 und 4 GByte Arbeitsspeicher

Huawei hat die Oberfläche eigenen Angaben zufolge entschlackt und auf ein unauffälligeres Design gesetzt. 90 Prozent der Funktionen sollen jetzt in maximal drei Schritten erreichbar sein. Während unseres Hands On konnten wir dies noch nicht genau überprüfen; der erste Eindruck des UI ist aber gut, insgesamt wirkt es etwas gesetzter und weniger verspielt als vorher.

Huawei hat 4 GByte Arbeitsspeicher verbaut, der eingebaute Flash-Speicher ist 64 GByte groß und unterstützt UFS 2.1. Zusammen mit einem besseren Filemanagement-System soll gesichert werden, dass Zugriffe auf den Speicher auch nach mehreren Monaten nicht langsamer werden.

Das Mate 9 unterstützt Cad13-LTE, das in Deutschland allerdings noch nicht nutzbar ist. Nutzer können mit dem Mate 9 zwei Nano-SIM-Karten verwenden; dann kann allerdings keine Micro-SD-Karte genutzt werden, da diese sich den Steckplatz mit der zweiten SIM-Karte teilt. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2. Ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut.

Eigenes Schnellladesystem lädt 100 Prozent in 90 Minuten

Der nicht ohne Weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 4.000 mAh und soll weit über einen Tag intensiver Nutzung reichen. Innerhalb von 90 Minuten soll er über ein spezielles Netzteil wieder voll aufgeladen werden können. Huawei nennt seine Schnellladetechnik "Supercharge". Geladen wird das Smartphone über einen USB-Typ-C-Stecker.

Auf der Rückseite des gut verarbeiteten Metallgehäuses ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Dieser ermöglicht nicht nur, das Smartphone zu entsperren, sondern bietet auch einige Extrafunktionen. So können Nutzer damit unter anderem Anrufe annehmen, die Benachrichtigungsleiste ausklappen oder Fotos in der Galerie-App durchblättern.

Das Mate 9 misst 156,9 x 78,9 x 7,9 mm und wiegt 190 Gramm. Huawei hat auch eine zweite Version des Smartphones zusammen mit Porsche Design vorgestellt, die 6 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher haben wird. Das Porsche Design Huawei Mate 9 ist 5,5 Zoll groß und hat ein 1440p-Display mit abgerundeten Rändern.

Fazit

Unser erster Eindruck vom Mate 9 ist gut. Die Verarbeitung ist tadellos, gut gefallen uns die vom Mate S übernommenen Designelemente. Huawei hat auch bei seinem neuen Smartphone die Dual-Kamera des P9 eingebaut und noch etwas verbessert.

Es ist das erste Topgerät von Huawei, das von der reellen Prozessorleistung her auf einem vergleichbaren Stand wie die Konkurrenz von Qualcomm und Samsung liegt. Dafür verantwortlich ist vor allem die stark verbesserte Grafikeinheit, die in der Vergangenheit die Benchmark-Ergebnisse von Huawei-Geräten nach unten drückte.

Interessant ist das Smartphone vor allem aufgrund des neuen Chipsets, das merklich stärker als die bisherigen SoCs Huaweis ist, sowie der Kamera und den allgemeinen Detailverbesserungen. Nach dem Ausfall des Galaxy Note 7 von Samsung erscheint uns das Mate 9 dadurch als eines der interessantesten Geräte mit einer Displaydiagonale größer als 5,5 Zoll. Das Smartphone soll ab Mitte November 2016 erhältlich sein und 700 Euro kosten. Die Porsche-Edition soll 1.400 Euro kosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Mate 9 im Hands On: Huaweis neues Mate mit doppelter Kamera kostet 700 Euro
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Nvidia und Colorful: Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten
    Nvidia und Colorful
    Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten

    Colorful und Nvidia eröffnen bald ein Grafikkarten-Museum. Zu sehen sind Seltenheiten wie die erste Dual-GPU von ATI und die Geforce 256.

  2. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

  3. Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile: Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?
    Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile
    Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?

    Wucherpreise bei Grafikkarten eröffnen ungewöhnliche Wege - etwa stattdessen ein Notebook zu kaufen. Das kostet weniger fps als erwartet.
    Ein Test von Oliver Nickel

Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /