Verfügbarkeit und Fazit

Das Mate 30 Pro kostet im Internet bei seriösen Händlern wie Media Markt mit 256-GByte-Speicher 1.000 Euro.

Fazit

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Das Mate 30 Pro ist von der Hardware her zweifellos ein Top-Smartphone. Neben dem schnellen Prozessor und dem sehr guten Display sticht vor allem die Kamera hervor: Dank dreier Objektive steht Nutzern eine gute Auswahl an Brennweiten zur Verfügung. Dabei wird das dreifache Teleobjektiv noch durch einen Hybrid-Zoom ergänzt, der eine gute Bildqualität bei bis zu fünffacher Vergrößerung ermöglicht.

Dem Mate 30 Pro werden in unserem Alltagstest allerdings die fehlenden Google-Apps und insbesondere der fehlende Play Store zum Verhängnis: Apps wie Gmail oder Youtube lassen sich zwar durch die jeweilige mobile Seite ersetzen, das funktioniert aber nicht bei allen Anwendungen. Wir können mit dem Mate 30 Pro unsere benötigte Banking-App nicht herunterladen, ebenso wenig wie die von uns verwendete Car-Sharing-App und viele andere Anwendungen.

  • Eine bei Sonnenschein mit der Hauptkamera des Mate 30 Pro gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Bild im 40-Megapixel-Modus aufgenommen; die Belichtung ist nahezu identisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv des Mate 30 Pro weist weniger Randverzerrungen auf als das des P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei der Superweitwinkelkamera gibt es einen 40-Megapixel-Modus, der allerdings nicht viel mehr Schärfe bringt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro verfügt über eine dreifache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dank digital optimiertem Hybridzoom ist auch die fünffache Vergrößerung qualitativ ansprechend. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der dreißigfache Digitalzoom ist von der Qualität her merklich schlechter als der Hybridzoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro von Huawei hat ein rundes Kameramodul. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In dem Modul sitzen drei bildgebende Kameras und eine ToF-Kamera für die Entfernungsmessung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro hat stark gekrümmte Display-Ränder, die zu einem etwas nach hinten verschobenen Einschalteknopf führen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird das Mate 30 Pro drahtlos oder per USB-C. Einen Klinkenanschluss hat das Smartphone nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dafür baut Huawei wieder einen IR-Blaster ein, mit dem sich zahlreiche elektronische Geräte steuern lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display wirkt durch die über den Rahmen gewölbten Ränder an der linken und rechten Seite nahezu randlos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Rand des Mate 30 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Notch ist relativ breit: Neben der Frontkamera sind noch ein Sensor und eine Kamera für die Gesichtserkennung verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitungsqualität des Mate 30 Pro ist sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone ist in Deutschland für 1.000 Euro erhältlich - ohne Google-Dienste. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Display wirkt durch die über den Rahmen gewölbten Ränder an der linken und rechten Seite nahezu randlos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Vermutlich dürften viele Nutzer irgendwann auf das Problem stoßen, dass sie eine App nicht auf dem Mate 30 Pro installieren können - zumindest nicht, ohne auf dubiose Quellen zurückgreifen zu müssen. Das ist insbesondere angesichts des Preises des Smartphones kein akzeptabler Zustand.

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Huawei arbeitet daran, die App-Auswahl in seinem eigenen App-Store möglichst schnell zu verbessern - und zugegebenermaßen ist die Situation zum aktuellen Zeitpunkt auch schon besser als noch vor einem halben Jahr. Die momentane Auswahl reicht allerdings bei weitem noch nicht aus, um dem Play Store auch nur halbwegs Konkurrenz machen zu können. Das Bittere für Huawei ist dabei, dass das Unternehmen nichts dafür kann, dass es eine derartige App-Beschränkung bei seinen neuen Smartphones gibt.

Entsprechend können wir das Mate 30 Pro aktuell nicht empfehlen - so sehr uns das Display, die Verarbeitung und die Kamera gefallen. Angesichts der Auswahl im Play Store dürfte es für Huawei sicherlich am besten sein, wenn das Embargo seitens der USA möglichst schnell beendet wird. Wir können uns - ausgehend von der aktuellen Lage - nur schwer vorstellen, dass es der chinesische Hersteller bis zur P40-Reihe schaffen wird, ein auch nur halbwegs gleichwertiges App-Angebot bereitzustellen.

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 Tolles Display und starke Kamera
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flow77 24. Mär 2020

Da Huawei den Bootloader nicht frei gibt, erübrigt sich doch irgendwie die ganze...

treysis 19. Mär 2020

Wie kriegst du bei Huawei denn root?!

mrhbit 19. Mär 2020

Ja, unbrauchbar. Wenn der Mist aber einfach gekauft wird, dann geht die Entwicklung halt...

Herrdeh 18. Mär 2020

MW funktioniert die Entsperrung von Bootloadern meistens durch das Ausnutzen von...



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