Verfügbarkeit und Fazit

Das Mate 10 Pro soll ab Mitte November 2017 in Deutschland für 800 Euro erhältlich sein. Das Smartphone wird nur als Dual-SIM-Version mit 128 GByte Speicher in den Handel kommen. Die anderen Mate-10-Versionen sollen nach derzeitigem Stand nicht in Deutschland auf den Markt kommen, außer das Porsche Design Huawei Mate 10, das 1.400 Euro kosten soll.

Fazit

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Huawei hat es beim neuen Mate 10 Pro wieder geschafft, ein großes Display in ein verhältnismäßig kompaktes Gehäuse zu verbauen. Die Technik im neuen Modell auf sehr hohem Niveau, besonders die Kamera, die Akkulaufzeit und die LTE-Technik, sticht hervor.

  • Ein mit dem Mate 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Mate 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Mate 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Porträtmodus des Mate 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 10 (r.) hat wie der Vorgänger Mate 9 (l.) ein 6-Zoll-Display, das Format liegt allerdings bei 2:1, nicht 16:9. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als das Mate 9 hat das Mate 10 eine Rückseite aus Glas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist unterhalb der Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huawei hat beim Mate 10 eine Dual-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss gibt es nicht mehr, Nutzer müssen stattdessen den USB-Typ-C-Anschluss verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Rahmen ist wieder ein IR-Blaster eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Mate 10 ist sehr hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 8 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das OLED-Display hat eine Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Mate 10 macht scharfe und gut ausgeleuchtete Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch Porträts mit künstlich erzeugter Hintergrundunschärfe sehen gut aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Anders als das Mate 9 hat das Mate 10 eine Rückseite aus Glas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das 2-zu-1-Format des Displays stört uns aufgrund der Gesamtabmessungen nicht, anders als bei Galaxy Note 8 von Samsung. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass Huawei den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite sinnvoll platziert hat und dieser dank einer Wischgeste die Benachrichtigungsleiste aufklappen kann - praktisch bei einem derart großen Gerät.

Die Dual-Kamera macht sehr gute Bilder, die verglichen mit dem Vorgänger Mate 9 an Qualität gewinnen konnten. Auch den Vergleich mit den Topmodellen anderer Hersteller muss das Mate 10 Pro nicht scheuen. Der Porträtmodus funktioniert zuverlässig und ermöglicht schöne Aufnahmen mit unscharfem Hintergrund.

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Lobenswert ist auch die lange Akkulaufzeit, die Huawei zufolge auch aufgrund der KI-Fähigkeiten des Mate 10 Pro so gut sein soll. Unschlüssig sind wir uns aktuell noch, was die KI-Fähigkeiten des Smartphones ansonsten bringen sollen: Abseits der Erkennung von Motiven in der Kamera-App konnten wir noch kein weiteres Einsatzgebiet für künstliche Intelligenz auf dem Mate 10 Pro entdecken.

Was die Implementierung in der Kamera-App genau macht, wissen wir auch nach Abschluss unseres Tests nicht genau. Bei gleichen Motiven konnten wir keine Unterschiede erkennen, egal, ob das Smartphone das Motiv erkannt hat oder nicht. Praktisch hätten wir es gefunden, wenn das Mate 10 Pro bei erkannten Personen direkt den Porträtmodus aktivieren würde - das macht die Kamera-App allerdings nicht.

Huawei sollte möglichst schnell merkbare KI-Funktionen implementieren sowie die bereits bestehenden Verbesserungen besser erklären. Ansonsten läuft der Hersteller Gefahr, dass diese Funktionen als reines Marketing abgetan werden könnten. Aktuell ist die NPU für uns kein zwingendes Argument, sich das Mate 10 Pro zu kaufen.

Von der Leistung her macht der neue Prozessor Kirin 970 hingegen auf uns einen sehr guten Eindruck: Er ist sehr leistungsfähig und eignet sich auch für anspruchsvolle Anwendungen. Allerdings wird das Gehäuse bei Dauerbelastung an bestimmten Stellen sehr heiß - hier sollte Huawei versuchen, mit Software-Optimierung nachzubessern.

Wenn wir schon beim Thema Software-Updates sind: Auch den HDR-Modus des Displays sollte Huawei vor dem Marktstart noch korrekt implementieren - es kann nicht sein, dass wir kein einziges Youtube-HDR-Video auf dem Smartphone anschauen können. Das Display scheint uns zudem dunkler zu sein, als es Huawei eigentlich gerne hätte - auch hier scheint es noch Verbesserungsbedarf zu geben.

Die Hardware und die Verarbeitung des Mate 10 Pro rechtfertigen dessen Preis durchaus, vor dem Marktstart sollte Huawei aber noch die Problemchen bei der Software beseitigen. Mittelfristig sollte zudem das KI-Element weiterreichend implementiert und erklärt werden. Dann ist das Mate 10 Pro ein ernstzunehmender Konkurrent für andere Topsmartphones, das mit der NPU ein klares Alleinstellungsmerkmal besitzt.

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 Zwei SIM-Karten, keine SD-Karte
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spitfire2k 19. Nov 2017

Bei In-Ears gilt wohl eher Kabellos 220+ Mit Kabel 20+

Peter Brülls 03. Nov 2017

abgesehen davon, dass es egal ist, weil hier anscheinend keiner irgendwie nachzieht...

Cok3.Zer0 24. Okt 2017

+1 für Threadstarter: nie wieder! Wirklich grottig! Schaut man mal "unter die Haube" wird...

andr_gin 24. Okt 2017

Für alle die immer bei jedem Mate und Note jammern: Die Dinger sollen groß sein. Für die...

andr_gin 24. Okt 2017

Uns ist aber beim Hochdrehen der Helligkeit aufgefallen, dass das Mate 10 Pro trotz...



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