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Masters of the Universe: Pathos, Humor und keine Sekunde Langeweile

Nach 20 Jahren in der Entwicklung kommen die Masters of the Universe ins Kino – und machen richtig Spaß!
/ Peter Osteried
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He-Man und seine wackeren Mitstreiter (Bild: Sony Pictures)
He-Man und seine wackeren Mitstreiter Bild: Sony Pictures
Inhalt
  1. Masters of the Universe: Pathos, Humor und keine Sekunde Langeweile
  2. Rasantes Fantasy-Sci-Fi-Spektakel

Es gab mehr gescheiterte Versuche, He-Man und die Masters of the Universe ins Kino zu bringen, als Filme. Tatsächlich gab es nur im Jahr 1987 einen Live-Action-Versuch mit Dolph Lundgren. Der scheiterte aber an der Kinokasse und vergrätzte Fans, weil das Abenteuer nach einem Anfang auf He-Mans Heimatwelt Eternia auf die Erde gebracht wurde.

Als es dann hieß, Prinz Adam, der spätere He-Man, solle im neuen Kinofilm als kleiner Junge ebenfalls auf die Erde kommen, schrillten bei vielen Fans die Alarmglocken. Sie fürchteten eine Wiederholung des Debakels aus den 1980er Jahren.

Demgegenüber stand, dass mit Jared Leto als Skeletor ein erstklassiger Schauspieler gefunden wurde. Auch Idris Elba als Man-at-Arms ist eine perfekte Besetzung. Und es gab die üblichen Kontroversen, dass aus einer weißen eine schwarze Figur wurde. Zudem ließ ein He/Him-Gag, der schon im Trailer gezeigt wurde, Konservative ausflippen. Warum? Weil He-Man Pronomen benutzt(öffnet im neuen Fenster)! Vorab rumorte es also, und das nicht nur wegen inhaltlicher Entscheidungen.Für das Studio wurde auch Jared Leto zum Risikofaktor. Der Mann hat einen #metoo-Skandal(öffnet im neuen Fenster) und ist daher bei der Promotion des Films außen vor.

Es merkt ohnehin niemand, dass er dabei ist, denn seine Stimme ist nicht zu erkennen, sie wurde nachbearbeitet. Das Studio versucht somit, Letos Beteiligung so gering wie möglich zu halten. Ursprünglich sollte er akustisch wohl erkannt werden, andernfalls wird für eine derartige Rolle kein Star verpflichtet.

Eternia im eisernen Griff

Der Film beginnt damit, dass der junge Prinz Adam Waffentraining erhält, sich aber nicht gut schlägt. Sein Vater König Randor ist enttäuscht, Man-at-Arms tut sich schwer mit dem Thronerben. Dann attackieren Skeletors Leute die Stadt Eternos.

Der finstere Skeletor ist hinter dem Schwert der Macht her und erobert die Stadt. Doch die mächtige Zauberin schickt Prinz Adam mit dem Schwert in die Heimat seiner Mutter – zur Erde.


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