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Masters of Albion: Molyneux' neues God Game mit gemischtem Early-Access-Start

Das neue God Game von Peter Molyneux ist im Early Access: Masters of Albion sammelt Steam-Reaktionen zwischen Nostalgie und Kritik.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Masters of Albion (Bild: 22cans)
Artwork von Masters of Albion Bild: 22cans

Mit Masters of Albion ist das neue Projekt des Spieledesigners Peter Molyneux im Early Access auf Steam(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Der von seinem Entwicklerstudio 22cans produzierte Titel versteht sich als moderner Vertreter klassischer God Games, in denen Spieler eine Siedlung aufbauen, Bewohner lenken und direkt in die Welt eingreifen können. Molyneux hat das Genre entscheidend geprägt.

Inhaltlich greift Masters of Albion viele bekannte Ideen aus früheren Molyneux-Games auf: Tagsüber wird eine Stadt samt Wirtschaft aufgebaut, nachts verteidigen Spieler ihre Siedlung gegen Angriffe.

Dazu kommt die typische göttliche Hand, mit der sich Figuren nicht nur indirekt steuern, sondern auch direkt übernehmen lassen. Neben sinnvollen Aktionen wie einer optimalen Platzierung von Objekten kann man auch Unsinn machen, etwa Bewohner ergreifen und durch das Dorf schleudern, sie mit Ratten füttern, ein Schwert mit einem Laib Brot als Klinge basteln und mehr.

Der Early Access ist als Entwicklungsphase angelegt. Laut den Entwicklern soll das Spiel etwa ein Jahr in diesem Zustand bleiben, während Feedback der Community in Updates einfließt, etwa bei Kampfsystem, Balancing und Benutzeroberfläche. Aktuell ist vor allem das erste Kapitel enthalten, weitere Inhalte sollen folgen.

Die ersten Kommentare auf Steam

Die ersten Nutzerreaktionen fallen auffällig gemischt aus. In den Steam-Kommentaren heißt es unter anderem "zu modern und seelenlos", während ein anderer Spieler genau das Gegenteil kritisiert und schreibt: "wie ein Spiel aus dem Jahr 2001".

Andere Stimmen loben einzelne Elemente, bemängeln aber den Gesamtzustand, etwa mit "gute Ideen, aber noch unfertig" oder "macht Spaß, braucht aber Feinschliff" – für Early Access ist das allerdings erwartbar.

Masters of Albion soll auch für MacOS erscheinen, weitere Infos darüber gibt es nicht. Ebenso ist unklar, ob es später auch Konsolenfassungen geben wird.

Peter Molyneux steckt hinter Spielklassikern wie Populous und Magic Carpet, trotzdem hat er bei vielen Gamern keinen guten Ruf mehr. Grund sind unter anderem nicht gehaltene Versprechen, was Inhalte und Funktionen in seinen Spielen angeht, sowie teils zwielichtige Mobile Games wie Curiosity und NFT-Projekte wie das Aufbauspiel Legacy.


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