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Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos

Elon Musk entwirft im zweiten Teil seines Masterplans eine kühne Vision für nachhaltige Energiegewinnung und Nutzung. Zudem will Tesla auch Pickup Trucks, Lkws und Busse bauen. Besitzer sollen ihre autonomen Autos gegen Geld verleihen können.

Ein Bericht von Dirk Kunde veröffentlicht am
Tesla: Autobesitzer sollen ihren Tesla vermieten
Tesla: Autobesitzer sollen ihren Tesla vermieten (Bild: Dirk Kunde)

Zehn Jahre nach dem ersten geheimen Masterplan legt Elon Musk mit Teil zwei nach. Wer einen selbstfahrenden Tesla besitzt, soll ihn künftig verleihen und so Einnahmen erzielen können. Nach dem Model 3 plant der Elektroautohersteller einen Pickup Truck für seine Modellpalette. Aber auch Pläne für elektrisch angetriebene Lastwagen sowie Busse liegen auf Musks Schreibtisch.

  • Elon Musk hat einen neuen Masterplan für Tesla vorgestellt. (Foto: Dirk Kunde)
  • Das Unternehmen diversifiziert und streicht Motor aus dem Namen. (Foto: Dirk Kunde)
  • Künftig will Tesla in  seiner Fabrik auch Pickups bauen. (Foto: Dirk Kunde)
  • Die Produktion ist ... (Foto: Dirk Kunde)
  • ... weitgehend automatisiert. (Foto: Dirk Kunde)
  • Teslas neues Auto, das Model X (Foto: Dirk Kunde)
  • Teslas nächstes Auto heißt Model 3. (Foto: Dirk Kunde)
Elon Musk hat einen neuen Masterplan für Tesla vorgestellt. (Foto: Dirk Kunde)
Inhalt:
  1. Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  2. Tesla Motors heißt jetzt Tesla

Dem Plan zufolge werden künftig alle Tesla-Fahrzeuge in der Lage sein, autonom zu fahren. Redundante Systeme sollen bei einem Ausfall eines Sensors - Kamera, Radar, Ultraschall - immer noch in der Lage sein, den Wagen sicher zu steuern. Bis dahin wird es jedoch noch dauern - wie lange genau, wird nicht erläutert. Die größten Hürden würden gesetzliche sein, schreibt Musk. Er rechnet mit rund zehn Milliarden autonom gefahrenen Kilometern, bevor die Gesetzgeber der diversen Länder eine Regelung treffen.

Musk verteidigt den Autopiloten

Aktuell sammelt Tesla täglich Daten von über fünf Millionen Kilometern, die per Autopilot gefahren wurden. Musk geht zwar nicht auf den Autounfall von Anfang Mai ein, bei dem der Fahrer mit aktiviertem Autopiloten unter einen Lkw geriet und starb. Doch wehrt er sich gegen die Forderung, den Autopiloten in den Elektroautos abzustellen: "Es würde genauso wenig Sinn ergeben, wie den Autopiloten in Flugzeugen abzustellen, nach dem wir unser System benannt haben."

Aktuell liegt die Statistik in den USA bei einem Verkehrstoten pro 89 Millionen gefahrenen Meilen. Teslas Autopilot werde diese Meilenzahl mehr als verdoppeln, prophezeit Musk. Auch auf den Zusatz Beta beim Autopiloten geht er in seinem Masterplan ein. Das Wort sei keinesfalls so zu verstehen wie bei Softwareversionen. "Jede Funktion durchläuft bei uns ausgedehnte Tests, bevor sie für Kunden freigeschaltet wird", schreibt Musk. Man habe den Begriff Beta gewählt, um die interne Selbstzufriedenheit klein zu halten und damit deutlich zu machen, dass weitere Verbesserungen anstehen. Sobald der Punkt erreicht sei, dass der Autopilot ungefähr zehnmal so sicher sei wie der Durchschnitt aller Fahrzeuge in den USA, werde das Beta-Label entfernt.

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Da Autos nur fünf bis zehn Prozent der Zeit von ihren Besitzern gefahren werden, ergibt es Sinn, die Ressource zu teilen. Während der Besitzer im Büro, auf dem Sofa oder im Urlaub ist, kann er sein Fahrzeug anderen zur Verfügung stellen. Das plant auch Tesla: Mit der autonomen Selbstfahrfunktion sollen Mieter das Elektroauto per App zu ihrem Aufenthaltsort rufen. Der Besitzer soll für diese Fahrten Geld erhalten.

Laut Musk könnten die Einnahmen einen Großteil der Kauf- oder Leasing-Summe decken oder sogar übersteigen. "Das senkt die Anschaffungskosten dramatisch, bis zu dem Punkt, an dem sich fast jeder einen Tesla leisten kann." In Städten mit besonders hoher Leih-Nachfrage will Tesla eine eigene Flotte mit Autos betreiben, so dass der Bedarf gedeckt wird.

Eine Jahreszahl, wann alle Punkte des Masterplans Realität werden sollen, nennt Musk nicht.

Tesla Motors heißt jetzt Tesla 
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Gamma Ray Burst 25. Jul 2016

Tesla macht nur dicke Backen und die Leute bejubeln Kleinkram als visionär. Mal abgesehen...

masel99 22. Jul 2016

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mortates 22. Jul 2016

Ich behaupte mal, die meisten Teslafahrer kaufen einen Tesla, weil es aktuell das...

masel99 21. Jul 2016

Vielleicht weil der BMW i3 in seinem Marktsegment Konkurrenz hat (z.B. vom Renault Zoe...

thesmann 21. Jul 2016

Der Unterschied ist wie in beiden Faellen mit dem Wagen umgegangen wird. Solange ein...


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