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Masterplan Digitalisierung: Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

In Niedersachsen ist der Masterplan Digitalisierung verabschiedet worden. Wirtschaftsminister Althusmann zufolge ist Glasfaser die Grundlage für ein gutes Mobilfunk-Netz.

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Netzwerktechnik bei Vodafone
Netzwerktechnik bei Vodafone (Bild: Vodafone Deutschland)

Die Landesregierung Niedersachsen will den Breitbandausbau voranbringen. Wie die Staatskanzlei am 21. August 2018 bekanntgab, stehen im Masterplan Digitalisierung im laufenden Jahr 100 Millionen Euro für die Ausbauoffensive in Gigabitnetze zur Verfügung. Bis Ende 2020 will die Landesregierung mindestens 300 Millionen Euro in den Gigabitausbau investieren, bis Ende 2022 mindestens 500 Millionen Euro.

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Die Förderung wird demzufolge vereinfacht, der Netzausbau entbürokratisiert und es soll sich auf schnelle Ausbaumethoden konzentriert werden. Für Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ist eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur der Grundstein für eine gute Mobilfunkversorgung. Um die insbesondere in ländlichen und grenznahen Gebieten und auf Bahn- und Schiffverkehrswegen bestehenden Funklöcher schließen zu können, will das Land erstmals eigene Mittel in die Mobilfunkversorgung investieren. Mit 20 Millionen Euro soll gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen bis 2021 eine hundertprozentige LTE-Versorgung in Niedersachsen erreicht werden. Beim Mobilfunkempfang in Niedersachsen gab es einer Umfrage vom Juli 2018 zufolge deutliche Diskrepanzen zwischen den Angaben der Mobilfunkbetreiber und den realen Bedingungen vor Ort.

Ziel sei, so Althusmann, die vollständige Versorgung aller Haushalte in Niedersachsen bis 2025 mit gigabitfähigen Anschlüssen. Gleichzeitig wolle man bis 2021 alle Schulen, Universitäten und Hochschulen, alle Gewerbegebiete und die niedersächsischen Seehäfen gigabitfähig versorgen.

"Das ist nichts anderes als die bestehende Ausbauplanung des Bundes und der Unternehmen; wichtig wäre es, wenn das Land sich um die fehlenden drei Prozent kümmern würde", kritisierte der FDP-Fraktionsvize im Landtag in Hannover, Jörg Bode, im Juli. Schließlich entsprächen drei Prozent der Fläche Niedersachsens fast 1.500 Quadratkilometern, das sei "also eine deutlich größere Fläche als der Landkreis Lüneburg".

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sneaker 22. Aug 2018

Gibt auch Unis, die tatsächlich ehemalige Schulgebäude übernommen haben. Die steigenden...

Dr.Zoidberg 22. Aug 2018

Wenn man sich das ganze unter Strahlenschutzaspekten anschaut, gibt es tatsächlich...


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