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Mastercard: Kreditkarte mit Fingerabdrucksensor

Das Kreditkartenunternehmen Mastercard hat sich mit dem norwegischen Unternehmen Zwipe zusammengetan, um eine Kreditkarte mit Fingerabdruckscanner zu entwickeln. Das soll die Eingabe einer PIN oder eine Unterschrift überflüssig machen.
/ Andreas Donath
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Mastercard mit Zwipe-Scanner (Bild: Zwipe)
Mastercard mit Zwipe-Scanner Bild: Zwipe

Außerhalb von Deutschland muss bei Kreditkartenzahlungen am Terminal oft die PIN eingegeben werden, anstatt nur eine Unterschrift zu leisten. Das ist eine zusätzliche Sicherheitsfunktion, doch wem im Eifer des Gefechts seine Geheimnummer nicht einfällt, der hat Pech gehabt. Mit einem Fingerabdruckscanner direkt auf der Kreditkarte soll dieses Problem behoben und auch noch die Sicherheit verbessert werden. Die von Zwipe(öffnet im neuen Fenster) ausgerüstete Mastercard soll die Referenzdaten, also die Fingerabdrücke des Besitzers, intern speichern. Die Zahlungen werden dann mit dem Fingerabdruck besiegelt. Per NFC wird die Übertragung der Zahlungsdaten realisiert.

Die Technik für den Fingerabdrucksensor soll nicht etwa über einen Akku in der Karte betrieben werden, sondern sie vom Kreditkartenterminal beziehen, wie ein RFID-Chip mit seiner Antenne.

In Zusammenarbeit mit der norwegischen Sparebanken DIN wurde ein Pilottest durchgeführt, bei dem die Erfahrungen durchweg positiv gewesen seien, berichtet(öffnet im neuen Fenster) das Wirtschaftsmagazin Forbes. Dabei wurde allerdings noch ein Prototyp des Fingerabdruckscanners eingesetzt, der deutlich größer ist als eine herkömmliche Kreditkarte und auch noch einen Akku enthielt.

2015 soll dann auf einer normalen Kreditkarte von Mastercard der Scanner integriert werden. Zuvor hatte Mastercard eigenen Angaben nach auch andere Techniken untersucht, wie Venenmuster- und Irisscanner. Nach dem Bericht von Forbes soll die Zwipe Mastercard in Großbritannien ab 2015 erhältlich sein. Wann sie in anderen Ländern ausgegeben wird, ist unbekannt.


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