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Mastercard: Apple-Card-System wird auch anderen angeboten

Das von Mastercard zusammen mit Goldman Sachs entwickelte digitale Kartenschema für die Apple Card wird nach einer Frist auch anderen Anbietern zur Verfügung stehen. Damit sind weitere Kreditkarten ohne CVC-Nummer möglich.

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Mastercard will seine Plattform anderen öffnen.
Mastercard will seine Plattform anderen öffnen. (Bild: Mastercard)

Die Apple Card basiert auf einer digitalen Kartenplattform und diese wird Mastercard bald auch anderen bereitstellen. Das berichtet Paymentsource unter Berufung auf Aussagen von Mastercards Nordamerikaleiter für Cybersecurity und Data Services, Chris Reid. Entsprechende Lösungen (siehe unsere Analyse zur Apple Card) können prinzipiell als Karte ausgegeben werden, arbeiten aber digital, wie es heißt.

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Der Karte fehlt etwa die Kartennummer, die bei Mastercard 16 Stellen hat. Auch eine CVC-Nummer gibt es nicht. Diese wird für Online-Bezahlungen dynamisch per App bereitgestellt. Wer seine Karte verliert, hat also theoretisch nichts zu befürchten. Nach derzeitigem Stand können die Karten nicht für kontaktlose Zahlungen genutzt werden. Dafür ist das Smartphone zuständig.

Die physische Karte ist damit nur eine Redundanzlösung für den stationären Handel und vielleicht nicht allzu aktuelle Geräte, denen etwa die Fähigkeit oder die Möglichkeit zum Upgraden für NFC-Zahlungen wie per Apple Pay oder Google Pay fehlt.

Solche Geräte beherrschen kontaktlos nur EMV Contactless oder MSD Contactless, was in den USA kürzlich zu kuriosen Problemen führte.

Unklar bleibt erst einmal, inwieweit sich diese Karten der neuen Plattform von der Apple Card unterscheiden werden. Das ist den jeweiligen Partnern überlassen. Auch zu anderen virtuellen Zahlungskarten sind die Unterschiede noch nicht klar. Eine 1:1-Kopie der Apple Card soll es nicht werden.

Mastercard gibt an, dass in etwa sechs Monaten, also Ende 2019, mit entsprechenden weiteren Angeboten zu rechnen sei. Welche Banken mitmachen, sagte Mastercard noch nicht.



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