Massenentlassungen: Meta entlässt bei Instagram, Facebook und Reality Labs

Die Entlassungen bei Meta betreffen besonders Instagram, Facebook und die Reality Labs, eine Abteilung des Unternehmens, die für Virtual- und Augmented-Reality-Headsets sowie die Schaffung des Metaverse verantwortlich ist. Das berichtet das Onlinemagazin The Information (Paywall)(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf interne Quellen. Meta kündigte in dieser Woche an, mehr als 11.000 Beschäftigte oder 13 Prozent der Belegschaft abzubauen, und leitete damit die erste umfassende Umstrukturierung in der Konzerngeschichte ein.
Zugleich sollen die Ausgaben gekürzt und der Einstellungsstopp bis zum ersten Quartal verlängert werden. Welche Bereiche von dem Abbau betroffen sein werden, wurde von Konzernchef Mark Zuckerberg nicht genauer ausgeführt, abgesehen von der Berufung auf "Recruiting- und Business-Teams" . Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten dem Wall Street Journal, die Kürzungen würden Beschäftigte "mit sich überschneidenden beruflichen Verantwortlichkeiten" betreffen.
Die Auswahl bei den Entlassungen wirkt dabei relativ wahllos: Das indische Wirtschaftsmagazin Mint(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass die IT-Expertin Neelima Agarwal, die vor zwei Tagen zu Meta kam, auf der Social-Media-Plattform Linkedin gepostet habe, dass sie sofort wieder entlassen worden sei. "Ich bin erst vor einer Woche von Indien nach Kanada gezogen und vor zwei Tagen zu Meta gekommen, nachdem ich einen so langen Visumsprozess durchlaufen hatte. Aber der unglückliche, traurige Tag ist gekommen und ich wurde entlassen" sagte sie. Neelime hatte nach zwei Jahren ihren Job bei Microsoft Office in Hyderabad aufgegeben, um sich Meta anzuschließen.