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Massenentlassungen: GM beendet die Produktion des Chevrolet Volt

General Motors strukturiert sich um und will sich stärker auf autonome und elektrische Fahrzeuge konzentrieren. 14.000 Menschen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren. Selbst den Plug-in-Hybrid Chevrolet Volt wird es nicht mehr geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Chevrolet Volt 2019
Chevrolet Volt 2019 (Bild: GM)

GM will mehrere große Autowerke in den USA und Kanada schließen. Dazu gehörten Fabriken in Detroit, Warren und im kanadischen Oshawa, teilte das Unternehmen mit.

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Die Zahl der Arbeitnehmer wird weltweit um acht Prozent gekürzt, auch viele Führungskräfte verlieren ihren Job. Die Maßnahme sei nötig, "um die Entscheidungsfindung zu rationalisieren", erklärte GM. Schätzungsweise 14.000 Fabrikarbeiter und Angestellte werden laut der Nachrichtenagentur Associated Press ihre Arbeitsplätze verlieren.

"GM will nun Investitionen in seine Elektro-Architekturen der nächsten Generation priorisieren. Da das aktuelle Fahrzeugportfolio optimiert wird, wird erwartet, dass bis Anfang nächsten Jahrzehnts mehr als 75 Prozent des weltweiten Umsatzvolumens von GM aus fünf Fahrzeugarchitekturen kommen werden", teilte das Unternehmen weiter mit.

Die Einstellung des Fahrzeugs Volt, die GM Bloomberg bestätigte, dürfte die überraschendste Entscheidung sein. Schließlich ist das Fahrzeug mit seiner elektrischen Reichweite immer noch auf der Höhe der Zeit.

GM brachte den Volt 2010 auf den Markt. Die Fahrzeuge der ersten Generation erreichten eine elektrische Reichweite von etwa 57 km, die nächsten Versionen schafften 84 km. Der Chevrolet Volt 2016 ist ein Plugin-Hybridauto: Er hat einen Elektroantrieb sowie einen Verbrennungsmotor, der als Range Extender fungiert, um die Reichweite zu verlängern. Der Elektromotor hat eine Leistung von 111 kW. Das Auto beschleunigt in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 160 km/h.

  • Hybridauto Chevrolet Volt 2016 (Foto: General Motors)
  • Der Hersteller hat sowohl die beiden Motoren... (Foto: General Motors)
  • ... als auch den Akku verbessert. Beide Komponenten sind deutlich leichter geworden. (Foto: General Motors)
  • Und leistungsfähiger: Dadurch wird die Reichweite größer. (Foto: General Motors)
  • Anders als der erste Volt wird dieser nicht in Deutschland auf den Markt kommen. (Foto: General Motors)
Hybridauto Chevrolet Volt 2016 (Foto: General Motors)

GM gilt als Pionier der Elektromobilität: Der Hersteller brachte mit dem EV1 bereits 1996 ein serienreifes Elektroauto auf die Straße. Rund 1.100 Fahrzeuge wurden zwischen 1996 und 1999 gebaut, etwa 800 wurden an ausgewählte Kunden verleast. Nach einigen Jahren rief GM die Fahrzeuge wieder zurück und verschrottete sie bis auf wenige Ausnahmen.

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ChMu 27. Nov 2018

Sagen wir mal so, GM verkauft einen Pickup pro Minute. Jede Minute. Jede Stunde, jeden...

Seitan-Sushi-Fan 27. Nov 2018

Auf der Tastatur sind V und B zwar nebeneinander, aber der Chevrolet Bolt (mit B) ist...

Proctrap 27. Nov 2018

einfach keine Plattform bieten, man soll Kinder nicht zu ernst nehmen, sonst diktieren...

Anonymer Nutzer 27. Nov 2018

Brauchst ja aber auch mehr platz für die gepanzerten Fahrzeuge.


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