• IT-Karriere:
  • Services:

Massenentlassung: Überleben von Rapidshare steht infrage

Rapidshare entlässt die meisten seiner 60 Mitarbeiter. Laut einem Medienbericht ist das Überleben der Firma unsicher, die einmal als weltgrößter Filehoster galt.

Artikel veröffentlicht am ,
Massenentlassung: Überleben von Rapidshare steht infrage
(Bild: Rapidshare)

Rapidshare entlässt die meisten seiner Mitarbeiter. Laut einem Bericht der Schweizer Zeitung 20 Minuten wird 45 der 60 Angestellten im Schweizer Zug gekündigt. "Die Mitarbeiter (...) glauben nicht an ein Überleben der Firma", zitiert die Zeitung Quellen aus dem Unternehmen. Das Unternehmen hat Golem.de den Bericht bestätigt. Im Jahr 2008 war Rapidshare nach eigenen Angaben der weltgrößte Filehoster.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Osnabrück

Der neue Firmenchef, Kurt Sidler, der von dem Unternehmenssoftware-Hersteller Sage zu Rapidshare kam, sagte der Zeitung: "Rapidshare wird den Betrieb aber aufrechterhalten und hat konkrete Pläne für die Zukunft."

In einer Stellungnahme des Unternehmens heißt es: "Rapidshare ist mit seinem Angebot, große Dateien sicher und günstig zu speichern, zu verwalten und auszutauschen, ein echter Pionier gewesen und hat bis heute Millionen Internetnutzern wichtige Dienste geleistet. Als erster Anbieter im Cloud-Storage-Segment haben wir überdies anderen Services den Weg geebnet. In den letzten Jahren ist der Markt deutlich kompetitiver geworden, und einige Mitbewerber konnten Rapidshare bei Service und Innovationen überholen."

Nötig für das Unternehmen sei ein "Zuschuss von frischem Kapital".

Der Deutsche Christian Schmid (32) gründete Rapidshare im Jahr 2004. Er besitzt eine Multi-Millionen-Villa in Vitznau am Vierwaldstättersee.

Im November 2012 führte Rapidshare eine Traffic-Limitierung für über Links öffentlich angebotene Dateien ein. Kostenlose Accounts durften damit pro Tag nicht mehr als 1 GByte Daten übertragen. Ab 27. November 2012 wurde auch für Public Downloads aus den kostenpflichtigen Rapidshare-Pro-Accounts eine Beschränkung erlassen - hier sind pro Tag nicht mehr als 30 GByte ausgehender Traffic möglich.

Im März 2013 wurden nichtzahlende Rapidshare-Nutzer aufgefordert, ihre Daten zu entfernen, die über die neue Volumenbegrenzung von 5 GByte hinausgingen. Andernfalls würden sie gelöscht.

Ein deutscher Rapidshare-Kunde wehrte sich gegen die neuen Nutzungsbedingungen für zahlende Kunden. Die Firma habe ihn mit dem Versprechen auf "unlimitierten Speicherplatz" geworben. Unter diesen Bedingungen habe Markus K. einen Vertrag geschlossen, bis zum Mai 2014 verlängert und im Voraus bezahlt. Die Reduzierung der Speicherkapazität auf 250 GByte, die ab dem 20. März 2013 für zahlende Bestandskunden und Neukunden gilt, ist in seinen Augen somit vertragswidrig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 51,99€
  2. 2,99€
  3. 4,99€
  4. 1,07€

ImBackAlive 21. Mai 2013

Geht ja nicht um Cloud-Storage, sondern um simplen Up-/Download zwischen Bekannten. Da...

ImBackAlive 21. Mai 2013

Genau genommen gilt dies aber für einen Filehoster ebenfalls - hier findet auch pér s...

Andre S 21. Mai 2013

Wo ist oder wahr Rapidshare denn unseriös? Unter unseriös verstehe ich wenn ich nicht...

Casandro 20. Mai 2013

Ja und legal kann ich auch einen FTP-Server laufen lassen, oder den gratis Webspace...

Kasabian 19. Mai 2013

Kein Problem. Für soetwas gibt es schulische Einrichtungen, solltest du etwas nicht...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
    Kognitive Produktionssteuerung
    Auf der Suche nach dem Universalroboter

    Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
    Ein Bericht von Friedrich List

    1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

      •  /