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Sarah im ersten Einsatz von Mass Effect Andromeda
Sarah im ersten Einsatz von Mass Effect Andromeda (Bild: Golem.de)

Die neuen Nachbarn sind ganz nett

Dazu kommen Außerirdische, die in der Andromedagalaxie wohnen und eigentlich friedlich, durch all die Ankömmlinge aber misstrauisch geworden sind. Vor allem jedoch gibt es die Kett, unsere neuen Hauptfeinde. Gleich auf dem ersten Planeten - der mit der Frage nach dem Wasser - versuchen wir den friedlichen Erstkontakt. Statt eines freundlichen Hallos bekommen wir aber nur ein paar Gewehrschüsse als Antwort, womit die Lage wenigstens schnell geklärt ist.

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Die Kett erinnern an die typischen menschenähnlichen Aliens, die wir aus Filmen und Games kennen. Wir finden das etwas enttäuschend: Anfangs baut Mass Effect Andromeda erfolgreich das Gefühl einer fremden Welt auf und dann haben wir es mit den gleichen fiesen Kreaturen wie sonst auch zu tun. Es gibt mehrere Typen von Kett, vom einfachen Soldaten bis zum kräftigen Kanonier mit entsprechend dicken Schilden.

Später kämpfen wir dann auch mit Roboterwesen und mit einer Reihe weiterer Feinde. Die Feuergefechte sind schick und spannend in Szene gesetzt. Meist müssen wir eine oder zwei Wellen von Gegnern ausschalten; wenn der letzte Alien weggeputzt ist, sagt uns das meist einer unserer Kameraden. Dann können wir die feindliche Basis oder ihre kleine Siedlung in Ruhe erkunden, um wichtige Computer oder Runen zu aktivieren, verborgene Datenleitungen zu scannen - und zu tun, was Pathfinder eben noch so zu erledigen haben.

  • Auf dem Planeten Eos absolvieren wir mit unserem Team mehrere Missionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die flimmernden Dinger sind Schutzschilde, hinter denen die Hauptfigur automatisch in Deckung geht. (Screenshot: Golem.de)
  • Sarah bandelt mit einem ihrer Teamgefährten an. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor Spielbeginn können wir das Aussehen der Heldin oder des Helden festlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch in dunklen Höhlensystemen sind wir unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Dialogsystem erinnert an frühere Bioware-Spiele. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kett sind unser erster neuer Gegner. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur an einer Stelle müssen wir ein außerirdisches Sudoku lösen. (Screenshot: Golem.de)
  • In Kämpfen gegen Roboter gibt es stellenweise schicke Effekte. (Screenshot: Golem.de)
  • Hände hoch - nicht jeder Erstkontakt verläuft glatt ... (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Erfahrungspunkten können wir unsere Skills verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafik ist schön abwechslungsreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Extramissionen sammeln wir Erfahrungspunkte und mehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Weltraum bestimmen wir den Kurs unseres Raumschiffs. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor den Außenmissionen können wir unsere Bewaffnung auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Skills verfügen über unterschiedliche Talentbäume. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit unserem Scanner verfolgen wir eine versteckte Leitung. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Vehikel Nomad können wir ausbauen und sogar unterschiedlich lackieren. (Screenshot: Golem.de)
Vor Spielbeginn können wir das Aussehen der Heldin oder des Helden festlegen. (Screenshot: Golem.de)

Die meiste Zeit verbringen wir als Sarah oder Scott Ryder mit computergesteuerten Begleitern auf diesen Außenmissionen, meist auf den Oberflächen von Planeten. Es gibt mehrere Himmelskörper, darunter eine Sandwüste, eine Eiswüste und eine Welt mit einem schönen blauen Dschungel. Dazu kommen Höhlen, von denen uns eine übrigens stark an die Bibliothek aus dem ersten Halo erinnert hat.

Auf den Planeten gibt es meist eine oder mehrere Hauptmissionen zu bewältigen. Die sind auf dem Kompass und auf der Übersichtskarte klar markiert, der Weg dahin ist aber nicht immer ganz einfach zu finden, eine Navigationslinie auf dem Boden gibt es nicht. Ähnlich wie zuletzt in Dragon Age Inquisition sammeln wir in unserem Journal außerdem mehr oder weniger aufwendige Nebenaufgaben.

Ryder ermittelt!

Viele dieser Sidequests sind gut in die Handlung eingebunden. So können wir in einem Mordfall ermitteln. Dazu müssen wir mit Zeugen und im Gefängnis mit dem mutmaßlichen Täter sprechen und dann auf einem Planeten mit unserem Scanner nach Beweismitteln suchen. Das ist keine große Sache, aber hübsch inszeniert und am Ende mit einer interessanten Entscheidung über ein Schicksal verbunden. Neben derartigen Aufgaben gibt es auch simple Sammel- und Jagdeinsätze, etwa, wenn wir für die wissenschaftliche Abteilung der Nexus nach seltenen Metallen suchen.

Das neue Mass Effect bietet keine offene Welt am Stück wie Ghost Recon Wildlands oder Watch Dogs 2. Stattdessen kann der Spieler die wichtigsten Räume auf mehreren Raumschiffen - darunter sein eigenes, die Tempest - und immer mehr Planetenoberflächen zu Fuß oder mit dem steuerbaren, klasse umgesetzten Fahrzeug Nomad erkunden. Der Wechsel von Ort zu Ort ist nicht immer, aber meistens möglich und mit teils etwas längeren Reisen und Ladezeiten verbunden.

Trotz dieser Einschränkungen fühlt sich Andromeda fast wie ein Openworld-Titel an, in dem wir bestimmen, ob wir Nebenaufgaben absolvieren oder der Haupthandlung folgen. Völlig frei durch Umgebungen streunen wir dafür selten - auch wenn es möglich wäre. Stattdessen sind wir fast immer mit klaren Zielen irgendwie in die Handlung eingebunden, was unterm Strich prima funktioniert.

 Mass Effect Andromeda im Test: Zwischen galaktisch gut und kosmischem KaffeekränzchenGespräche und andere große Abenteuer 

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ArcherV 24. Mär 2017

Aber die Reise fängt vor ME3 an.

ArcherV 24. Mär 2017

Das ist bei Spielen wie Kotor, Mass Effect oder Witcher 3 ganz anders.

Unix_Linux 23. Mär 2017

+1

Pete Sabacker 21. Mär 2017

Ohne Frage nur schwer lösbar. Man muss trotzdem das Ghostbusters-Franchise deswegen...

Saboteur. 21. Mär 2017

YMMD! xD Nyaääää Cthulhuu Ftagn!



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