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Maschinenlernen: Google kauft Data-Science-Plattform Kaggle

Wie lässt sich Krebs früh erkennen? Was ist auf einem Video zu sehen? Wer gewinnt ein Sportturnier? Kaggle biete eine Plattform für Datenforscher, um die dafür nötigen Modelle zu entwickeln. Google hat Interesse, die Plattform zu kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Hauptsitz (Symbolbild): Wettbewerb zusammen mit Kaggle ausgelobt
Google-Hauptsitz (Symbolbild): Wettbewerb zusammen mit Kaggle ausgelobt (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Google will die Data-Science-Plattform Kaggle kaufen. Das hat das US-Online-Magazin Techcrunch von einer Quelle mit Insiderwissen erfahren.

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Kaggle ist eine Plattform, die Wettbewerbe für Maschinenlernen, Datamining und Vorhersagemodelle veranstaltet. Unternehmen oder Forschungseinrichtungen können dort ihre Daten einstellen. Die Mitglieder der Community entwickeln dann Modelle zur Auswertung. Dabei kann es um die Früherkennung von Lungenkrebs gehen, die Bestimmung von Fischen, die Vorhersage von Sportergebnissen oder die Erkennung von handgeschriebenen Ziffern.

Kaggle und Google loben Wettbewerb aus

Derzeit läuft zudem ein Wettbewerb, bei dem es um die Klassifizierung von Youtube-Videos geht. Den hat Kaggle kürzlich zusammen mit Google ausgelobt. Es wurde ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar ausgesetzt.

Kaggle wurde 2010 von Anthony Goldbloom und Ben Hamner gegründet. Die Plattform hat über eine halbe Million registrierte Mitglieder. Bei den Wettbewerben machen mehrere Hundert bis weit über 1.000 Teilnehmer mit - das können Einzelpersonen oder Teams sein.

Techcrunch bat Google und Kaggle um Stellungnahmen. Google weigerte sich, zu Gerüchten Stellung zu nehmen. Kaggle-Chef Goldbloom lehnte es ab, den Verkauf zu verneinen. Wenn an dem Gerücht etwas dran ist, könnte die Konferenz Cloud Next, die Google in dieser Woche veranstaltet, den Rahmen für die Bekanntgabe bieten.



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Cok3.Zer0 08. Mär 2017

Nur weil ein neuronales Netzwerk 0,5%-Punkte besser ist als eine SVM, wird man leider...


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