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Maschinelles Lernen: Microsoft bietet intelligente APIs und Chatbots

Build 2016
Mit den Cognitive Services von Microsoft sollen sich Sprach- und Bilderkennung sowie weitergehende Analysen in eigenen Anwendungen nutzen lassen. Und intelligente Chatbots könnten damit automatisch übersetzen.
/ Sebastian Grüner
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Mit dem Bot-Framwork und den Cognitive Services lassen sich intelligente Anwendungen schreiben. (Bild: Microsoft)
Mit dem Bot-Framwork und den Cognitive Services lassen sich intelligente Anwendungen schreiben. Bild: Microsoft

Mit der Vorschau auf die Cognitive Services(öffnet im neuen Fenster) stehen nun einige der Fähigkeiten aus der Forschungsabteilung zu Cortana und maschinellem Lernen bei Microsoft bereit, um sie in eigener Software zu nutzen. Dieses Angebot zur Verwendung der intelligenten Schnittstellen ist aus dem ehemaligen Project Oxford hervorgegangen.

Über die Schnittstellen sollen Anwendungen um Funktionen erweitertet werden können, die teils einen großen technischen Aufwand bedeuten. Dazu gehören zum Beispiel eine Spracherkennung, die Umwandlung von Sprache zu Text sowie Sprachsynthese, aber auch eine Bilderkennung, Videoanalyse und das Verarbeiten von Gesichtern und menschlichen Emotionen.

Außerdem bieten die Cognitive Services einige weitere Schnittstellen wie Anbindungen an die Bing-Suche oder auch die Möglichkeit, automatisch Vorschläge zu erstellen. Microsoft hat ein quelloffenes SDK(öffnet im neuen Fenster) zur Nutzung der verschiedenen APIs auf Github veröffentlicht. In einem geringen Umfang können die Dienste auch kostenfrei(öffnet im neuen Fenster) in Anwendungen genutzt werden.

Framework für intelligente Chatbots

Statt in allein lauffähigen Apps können die Schnittstellen aber auch in einer neuen Art von Chatbot genutzt werden, deren Entwicklung Microsoft durch ein eigenes Framework forcieren möchte. Die Verwendung der APIs der Cognitive Services ist dabei jedoch zum Erstellen eines Chatbots nicht zwingend erforderlich.

Ein Teil des Bot Frameworks(öffnet im neuen Fenster) sind die sogenannten Connector, welche einen Bot mit verschiedenen bestehenden Diensten verbinden können. Dazu gehören etwa Skype, Office 365 Mail oder auch der Team-Chat Slack, weitere sollen folgen. Der Connector übernimmt dabei die eigentliche Verbindung zu den Nutzern sowie das Routing der Nachrichten, die sich zudem automatisch in mehr als 30 verschiedene Sprachen übersetzten lassen sollen.

Zur Illustration zeigt Microsoft auf der Webseite des Frameworks zurzeit einen kurzen Chat-Dialog zum Bestellen einer Pizza, was über einen Bot abgewickelt wird. Ein ebenfalls quelloffenes SDK(öffnet im neuen Fenster) soll Entwicklern zunächst dabei helfen, die eigentlichen Bots in C# oder auch als Node.js-Anwendung zu programmieren.

Microsoft plant ein zentrales Verzeichnis für die neu entstandenen Chatbots, so dass diese auch von anderen genutzt werden können.


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