• IT-Karriere:
  • Services:

Maschinelles Lernen: Google-Mitarbeiter protestieren gegen Militärprojekt Maven

Mehr als 3.100 Mitarbeiter von Google sind gegen die militärische Nutzung ihrer KI. Ein offener Brief an den CEO Sundar Pichai wurde als Protest gegen Projekt Maven verfasst. Auch alteingesessene Mitarbeiter haben das Dokument unterschrieben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die RQ-4 Global Hawk ist eine Aufklärungsdrohne der US Air Force.
Die RQ-4 Global Hawk ist eine Aufklärungsdrohne der US Air Force. (Bild: US Air Force)

In einem öffentlichen Brief an die Unternehmensführung haben sich Tausende Google-Mitarbeiter gegen die Involvierung des Arbeitgebers in Militärprojekte ausgesprochen. Grund dafür ist die Verwendung des KI-Frameworks von Google in militärischen Drohnen unter dem Projektnamen Maven. Laut der US-Zeitung New York Times seien unter den Kritikern auch einige Senior-Entwickler.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Als Aufmacher für den Protestbrief nutzen die mehr als 3.100 Befürworter das Unternehmensmotto "Don't be Evil" - also "Sei nicht böse". Allerdings sind nicht alle Google-Mitarbeiter gegen das Projekt, heißt es. Der Brief richtet sich an die Geschäftsführung und CEO Sundar Pichai persönlich. "Wir denken, dass Google nicht in das Geschäft mit dem Krieg involviert sein sollte. Deshalb wünschen wir uns, dass Projekt Maven eingestellt wird." Gleichzeitig fordern die Kritiker eine Google-Richtlinie, die die Mitarbeit an Kriegsführungstechnologie verbietet.

Gegenargument: nur Spionagezwecke

In einer Stellungnahme antwortet ein Google-Represäntant: "Google arbeitet an einem Teil von Maven - speziell Technik, die auf nichtoffensive Zwecke ausgelegt ist." Maven nutzt Machine Learning von Google, um Spionagebilder automatisiert auszuwerten und zu kategorisieren - etwa feindliche Stellungen oder Truppenbewegungen. Diese Informationen können schlussendlich genutzt werden, um Angriffe zu planen.

Neben Google sind auch andere große Unternehmen wie Amazon mit dem Bilderkennungssystem Rekognition for Defense und Microsoft mit Azure Government vertreten. Das wundert wenig, schließlich sind Militäraufträge oftmals sehr lukrativ und Langzeit-Service-Verträge dort sehr gut umsetzbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit vielen Hardware-und Zubehörangeboten
  2. 199,99€ (Vergleichspreis 269€)
  3. (aktuell u. a. AMD Ryzen Threadripper 2920X für 399€ inkl. Versand)
  4. (u. a. Samsung Galaxy S10 128 GB für 555€ statt 599€ im Vergleich und Sony Xperia 10 21:9 64...

Der schwarze... 11. Apr 2018

Ah, und weil vielleicht die Möglichkeit besteht, dass ich über zwanzig Ecken doch...

Anonymer Nutzer 11. Apr 2018

Putzkräfte sind sicher externe Leute. Woher entnimmst du das? Ich entnehme dem Artikel...

plutoniumsulfat 10. Apr 2018

Wozu? Der eine Machthaber wird nur durch den nächsten ersetzt. Man kann doch nicht den...

mnementh 10. Apr 2018

Ich kann mich nur anschließen, danke für Deinen Beitrag.

itza 10. Apr 2018

Tödliche Verletzungen durch Glaswände, gegen die sie gelaufen sind ;)


Folgen Sie uns
       


Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test

Die neue Pocket Cinema Camera 6k von Blackmagicdesign hat nur wenig mit DSLR-Kameras gemein. Die Kamera liefert Highend-Qualität, erfordert aber entsprechendes Profiwissen - und wir vermissen einige Funktionen.

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test Video aufrufen
Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

SpaceX: Der Weg in den Weltraum ist frei
SpaceX
Der Weg in den Weltraum ist frei

Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
  2. Raumfahrt SpaceX testet dunkleren Starlink-Satelliten
  3. SpaceX Starship platzt bei Tanktest

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

    •  /