• IT-Karriere:
  • Services:

Maschinelles Lernen: Chinas Behörden verbieten Deep Fakes

Der Austausch von Gesichtern und andere Mogeleien sind in China ab dem 1. Januar 2020 kennzeichnungspflichtig. Die Veröffentlichung nicht gekennzeichneter Deep Fakes wird für Urheber und Diensteanbieter strafbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Fälschung eines Gesichtes mit KI: Deep-Fake-App Zao millionenfach heruntergeladen
Fälschung eines Gesichtes mit KI: Deep-Fake-App Zao millionenfach heruntergeladen (Bild: Reuters)

Chinas Aufsichtsbehörden haben neue Regeln erlassen, um die Verbreitung von Falschnachrichten zu verhindern. Demnach müssen Nachrichten, Bilder oder Videos, die mit Hilfe von Techniken wie künstlicher Intelligenz (KI) oder virtueller Realität (VR) erstellt wurden, entsprechend gekennzeichnet werden. Eine Veröffentlichung ohne eine deutliche Kennzeichnung wird unter Strafe gestellt.

Stellenmarkt
  1. Universitätsstadt Tübingen, Tübingen
  2. über duerenhoff GmbH, Wiener Neustadt (Österreich)

Die chinesischen Behörden hatten bereits Anfang des Jahres eine solche Maßnahme angekündigt. Sie soll Anfang kommenden Jahres in Kraft treten. Die Einhaltung soll die Cyberspace Administration of China (CAC) überwachen. Belangt werden sollen dabei nicht nur die Urheber sogenannter Fake News, sondern auch die Hosting-Dienste, auf denen solche Inhalte veröffentlicht werden.

Deep Fakes könnten Interessen und Persönlichkeitsrechte von Menschen verletzen. Außerdem gefährdeten sie die soziale Ordnung sowie die nationale Sicherheit Chinas, begründete die Regierung das Verbot.

Im September wurde in China die App Zao veröffentlicht, die es den Nutzern ermöglicht, in einem Video ihr Gesicht auf den Körper von Prominenten wie etwa Leonardo DiCaprio zu montieren. Sie wurde nach ihrer Veröffentlichung millionenfach heruntergeladen.

Die Behörden in China sind nicht die einzigen, die gegen Deep Fakes vorgehen. In den USA beschäftigt sich das Parlament damit und überlegt, wie sich eine Beeinflussung des Wahlkampfes im kommenden Jahr mit Deep Fakes verhindern lässt. Der US-Bundesstaat Kalifornien hat bereits Gesetze erlassen, die die Herstellung von Pornos sowie die Verunglimpfung von Politikern mit Hilfe dieser Technik verbieten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ephikles 03. Dez 2019 / Themenstart

Abmahnanwälte, entweder zur eigenen Bereicherung oder beauftragt von der Konkurrenz, um...

schnedan 02. Dez 2019 / Themenstart

"Der Austausch von Gesichtern und andere Mogeleien sind in China ab dem 1. Januar 2020...

nweeiqr 02. Dez 2019 / Themenstart

Ich war vor zwei Wochen erst in China meine chinesische Schwiegerfamilie besuchen und...

Hotohori 02. Dez 2019 / Themenstart

Noch, weil DeepFake noch nicht ausgereift ist. Was aber daran liegt, dass bei...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /