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Maschinelles Lernen: Adobe will Sprachassistenten für PDFs entwickeln

Den Inhalt von PDF-Dokumenten vergleichen oder nach ihnen mit Spracheingabe suchen: Intelligent Agents soll ein per Sprache gesteuertes Interface geben, das Fragen interpretiert und richtige Ergebnisse liefert. Dazu nutzt Adobe Microsofts Cognitive Services.

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Adobes geplanter Assistent versteht Sprache und beantwortet Fragen.
Adobes geplanter Assistent versteht Sprache und beantwortet Fragen. (Bild: Adobe)

Adobe will mit seinen Intelligent Agents Sprachsteuerung für PDF-Dateien realisieren. Dazu kooperiert das Unternehmen mit Microsoft, indem dessen Cognitive Services genutzt werden. Diese verbinden Bild- und Spracherkennung und eignen sich daher für Adobes Zwecke recht gut. Das Entwicklerteam will damit etwa Sprachsuchen umsetzen, bei denen Nutzer eine Frage stellen und die Software kontextbasiert antwortet, wie das IT-Businessmagazin Venturebeat berichtet.

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In einem Teaservideo demonstriert Adobe das in einem Beispiel. Nutzer stellen bezüglich eines geöffneten PDF-Dokumentes fragen, etwa wie viel ein Angebot letztlich kosten wird. Die Software soll diese Frage interpretieren und darauf in Textform antworten können. Folgefragen nach einem Preisvergleich zu anderen Angeboten in PDF-Form kann das Programm ebenfalls verstehen, zeigt entsprechende Ergebnisse an und setzt diese in einen Kontext - beispielsweise um welchen Betrag eine Rechnung teurer ist als eine andere.

Verstehen und Suchen

Laut Venturebeat will Adobe diese Funktion auch auf andere Bereiche ausweiten. Generell soll der Kontext von Dokumenten durch Machine Learning klarer gemacht werden. Das könnte Anwendern zum Beispiel dabei helfen, juristische Texte besser zu verstehen oder Produkte mit wenig manueller Arbeit miteinander zu vergleichen. In anderen Programmen wie Adobe Scan könnte eine Sprachsuche etwa bei der Suche nach Kontakten über eingescannte Businesskarten helfen.

Adobe will weitere ungewöhnliche Produkte vorstellen. In einem Blogeintrag spricht das Unternehmen etwa von einer Augmented-Reality-Karte, die an bestimmten Standorten Objekte einblenden kann, die der Werbung oder Unterhaltung dienen. Allerdings gibt es für all diese Konzept momentan noch keinen Veröffentlichungszeitraum.



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