Marvel's Avengers im Test: Superhelden zwischen Haudrauf und Heuldoch

Faustkampf auf Faustkampf, aber auch Gänsehaut beim Erstkontakt mit Superhelden: Marvel's Avengers ist ein merkwürdiges Actionspiel geworden.

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Artwork von Marvel's Avengers
Artwork von Marvel's Avengers (Bild: Square Enix)

Was muss das für ein großartiges Gefühl sein, plötzlich neben gottgleichen Superhelden wie Captain America oder Thor zu stehen! Und es kommt noch toller, denn in der Kampagne von Marvel's Avengers können wir mit den Heroen nicht nur plaudern - sie kennen uns sogar, weil ihnen eine Kurzgeschichte von uns gefallen hat.

Inhalt:
  1. Marvel's Avengers im Test: Superhelden zwischen Haudrauf und Heuldoch
  2. Superfest im Nahkampf zuhauen
  3. Marvel's Avengers: Verfügbarkeit und Fazit

Wenige Augenblicke später folgt dann der furchtbare Absturz. Kurzfassung: Ein Teil von San Francisco liegt in Trümmern, eine böse Geheimorganisation übernimmt die Macht und die Avengers sollen schuld sein! Dieses in der Kampagne bewegend in Szene gesetzte Wechselbad der Gefühle erleben wir als junge Frau Kamala Khan, die nach weiteren Verwicklungen selbst Superkräfte entwickelt.

Sie verfügt über elastische Gliedmaßen, die sie Feinden wie ein schweres Seil um die Ohren hauen kann. Die Kampagne ist ein kleines Stück weit eine Erzählung, wie Kamala (Ms. Marvel) in ihren Status als Superheldin hineinwächst.

Dazu gehören rührende Szenen wie die, in der sie ein selbst genähtes Kostüm anprobiert und sich albern vorkommt - und ihr Tony Stark dann verrät, dass sich alle Superhelden peinlich finden, die Klamotten aber einfach zum Job gehören.

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Die ersten 12 bis 15 Stunden in Marvel's Avengers erleben wir weitgehend aus dem Blickwinkel von Kamala in dieser teils sehr aufwendig und spannend erzählten Kampagne. Die dreht sich primär darum, die in alle Welt verstreuten Avengers wieder zu vereinen. Zuerst treffen wir Hulk, dann folgt Iron Man, wenig später Black Widow und dann der Rest.

Die Kampagne erinnert in Sachen Stimmung und Aufmachung an das Marvel Cinematic Universe - wir haben im Grunde das Gefühl, über Kamala selbst in die Parallelwelt einzusteigen. Kleiner Schönheitsfehler: Die Helden sehen nicht aus wie in den Filmen, sondern (wohl aus Lizenzgründen) eher wie in den Comics.

Wir haben uns bei den meisten rasch daran gewöhnt. Die alternativen Versionen von Hulk und Black Widow (die im fertigen Spiel übrigens besser aussieht als in einigen Trailern) etwa gefallen uns inzwischen sogar richtig gut. Nur bei Iron Man haben wir uns immer gefragt, was sich da für ein Typ aus der Rüstung schält - wir verbinden Tony Stark inzwischen einfach zu sehr mit Robert Downey junior.

Marvel's Avengers (Playstation 4)

In der Handlung steuern wir meist Kamala Khan, dürfen aber auch Abschnitte mit jedem der wieder hinzugekommenen Helden lenken und seine Spezialfähigkeiten kennenlernen - so gesehen dient die Kampagne auch als riesiges Tutorial. Gleichzeitig sorgt die Vielfalt an Protagonisten zumindest theoretisch für Abwechslung.

Das Entscheidende ist hier das Wort "theoretisch", denn trotz unterschiedlicher Superkräfte tun die Helden über weite Strecken alle dasselbe: Gegner verprügeln. Egal ob wir mit dem wutschnaubenden Hulk ein Forschungslabor überfallen oder mit Black Widow eine feindliche Gemeinbasis infiltrieren: Fast immer landen wir mitten im Nahkampf gegen immer wieder neu anstürmende Bodengegner.

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Superfest im Nahkampf zuhauen 
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