Marvel's Avengers: Verfügbarkeit und Fazit

Das Programm basiert auf der Foundation-Engine, die Square Enix unter anderem für Shadow of the Tomb Raider verwendet hat. Avengers bietet insgesamt sehenswerte Grafik, besonders die Effekte sind schick in Szene gesetzt - beeindruckt hat uns unter anderem die Darstellung von Kamala Khans elastischen Gliedmaßen.

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Allerdings gibt es ein teils sichtbares Gefälle zwischen sehr aufwendig und liebevoll gestalteten Umgebungen der Kampagne und den etwas generisch wirkenden Multiplayerarealen - man erkennt sofort, in welcher Art von Level man jeweils gelandet ist. Die Ladezeiten sind teils sehr lang, auch nach dem Ableben für den Respawn. Das Spiel hat noch kleinere Bugs und ist bei uns auch mal abgestürzt, allerdings sollte das rasch behoben werden.

Überhaupt dürfen sich Spieler auf viele Updates und Erweiterungen mit Zusatzinhalten einstellen - vermutlich über viele Jahre hinweg. Bereits angekündigt sind weitere Superhelden: Hawkeye und Kate Bishop sind für alle Plattformen bestätigt, Spider-Man nur auf der Playstation 4 und 5.

In der Kampagne gibt es Andeutungen, wer noch so alles dazustoßen könnte. Die neuen Heroen wird es kostenlos geben, spezielle Herausforderungskarten zum Freischalten kosmetischer Extras kosten aber Geld.

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Überhaupt: Avengers ist spürbar als sogenanntes Game as a Service angelegt, mit dem Square Enix langfristige Einnahmen erzielen will. Es gibt zwar (bisher) kein Pay to Win, aber die schlichte Masse an schick aussehenden Kaufkostümen und ähnlichen Extras ist auffällig. Das kann man zwar ignorieren - aber irgendwie landet man halt doch immer wieder in den entsprechenden Menüs.

Marvel's Avengers ist für Playstation 4, Xbox One und Windows-PC für rund 60 Euro erhältlich; später soll es kostenlose Upgrades für PS5 und Xbox Series X mit besserer Grafik (und hoffentlich viel kürzeren Ladezeiten) geben. Die deutsche Sprachausgabe ist gelungen, wahlweise kann man das englische Original in den Optionen aktiveren. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab zwölf Jahren erhalten.

Marvel's Avengers (Playstation 4)

Fazit

Seltsames Spiel! Die Kampagne von Marvel's Avengers fängt mit dem Fokus auf Kamala supersympathisch an. Aber wenn wir uns dann durch die Handlung kloppen und das Abenteuer mit seinen Protagonisten ins Herz zu schließen beginnen, stoßen wir auch immer wieder auf Elemente, die wir nicht so toll finden.

So werden selbst mit viel gutem Willen die ständigen Nahkämpfe gegen ein Gegnergroßaufgebot auch bei Verwendung unterschiedlichster Helden irgendwann ermüdend. Und die überkomplex aufbereiteten Extra- und Sonderfunktionen inklusive der Levelaufstiege wirken albern bis sinnlos, denn am Ende prügeln wir uns halt doch nur wieder mit gefühlt fast immer den gleichen Feinden herum.

Zwischendurch liefert Avengers neben der anrührenden Story immer wieder Fan-Service vom Feinsten, mit gelungenen Anspielungen auf Comics und Filme. Dazu kommen zwar auch gelungene Gameplay-Überraschungen, etwa ein besonders stimmiger Auftrag. Aber nur wenige Minuten später ärgern wir uns meist doch, weil wieder Grinding im Vordergrund steht oder wir schon wieder in eines der Menüs mit kosmetischen Kaufinhalten geraten.

Wer abends für ein bis zwei Stunden unkomplizierte und gut gelaunte Action sucht sowie ein Faible für Sammelkram und Superhelden hat, kommt in Avengers auf seine Kosten. Das wäre soweit okay - nur wäre mit den Marvel-Heroen eben sehr viel mehr drin gewesen, wie unter anderem das viel bessere Spider-Man von Sony zeigt.

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 Superfest im Nahkampf zuhauen
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