Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Marvel: Hulk Hogan musste seinen Namen lizenzieren

Wie Hulk Hogan wegen seines Namens Ärger von Marvel bekam – und am Ende doch gewann.
/ Peter Osteried
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der einzig wahre Hulk! (Bild: Getty Images)
Der einzig wahre Hulk! Bild: Getty Images

In den 1980er Jahren wurde der Wrestler Hulk Hogan berühmt, 1985 meldete sich aber Marvel Comics und meinte, der Name verletze die Trademark ihres "Incredible Hulk" . Hogan musste ihn also lizenzieren(öffnet im neuen Fenster) , wobei Marvel am Merchandise und seinen Auftritten mitverdiente. Die Summen waren minimal.

"Gerade, als ich als Hulk Hogan durchstartete, bekamen wir einen Anruf von Marvel Comics. 'Sie verletzen unsere Marke', sagten sie," sagte Hogan. Marvel habe damit gedroht, ihn zu verklagen. "Wir überließen ihnen den Namen, und lizenzierten ihn. Ich musste ihnen nur ein Zehntel von 1 Prozent zahlen."

Der Vertrag lief über 20 Jahre, danach wurde neu verhandelt und Hogan musste deutlich tiefer in die Tasche greifen. Erst 2005 konnte er den Namen (und Ableitungen wie "Hulkster" ) erwerben – weil Marvel einen Fehler gemacht hatte.

Vertraglich hatte Hogan das Vorkaufsrecht, Marvel bot den Namen "Hulk Hogan" jedoch der WWE an. Damit kam Hogan zum Zug und erhielt den Namen für eine vergleichsweise kleine Summe, da vertraglich "fair value" vereinbart war. Dieser Wert belief sich auf 750.000 Dollar.


Relevante Themen