Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Marvel: Fertige Folgen von Daredevil: Born Again werden verworfen

Die Hälfte der Staffel war praktisch fertig, aber Produzent Kevin Feige war unzufrieden. Nun soll alles besser werden.
/ Peter Osteried
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Ob Daredevil: Born Again nun doch eher wie die Netflix-Serie wird? Fans wünschen sich das schon lange. (Bild: Marvel Studios)
Ob Daredevil: Born Again nun doch eher wie die Netflix-Serie wird? Fans wünschen sich das schon lange. Bild: Marvel Studios

Daredevil: Born Again ist eine Serie für Disney+, die mit 18 Folgen recht umfangreich ist. Die Dreharbeiten waren im vollen Gange, als die Autoren- und Schauspielerstreiks begannen. Das gab Produzent Kevin Feige die Gelegenheit, das Material genau zu sichten. Was er sah, gefiel ihm laut Cosmic Book News offenbar nicht(öffnet im neuen Fenster) .

Einer seiner Kritikpunkte: Es dauerte vier Folgen lang, bis Matt Murdock überhaupt einmal im Kostüm zu sehen ist. Warum Daredevil nicht auftauchte? Weil Matt Murdock nur noch als Anwalt aktiv ist. Derweil wird sein Erzgegner Kingpin zum Bürgermeister von New York gewählt und korrupte Cops nutzen das Logo des Punishers für ihre Zwecke.

In der ersten Folge wären wohl entweder Foggy und Karen getötet worden, was dazu geführt hätte, dass Matt nicht mehr Daredevil sein wollte. Weil ihm all das nicht gefiel, entließ Kevin Feige die Autoren und die Regisseure.

Details zur ursprünglichen Handlung bekannt geworden

Mittlerweile sind weitere Informationen über den Inhalt der ersten Folgen bekannt geworden. Der erste Handlungsbogen hätte The Trial of the White Tiger geheißen und gezeigt, wie Matt Hector Ayala verteidigt, nachdem dieser einen vermeintlichen Raubüberfall verhindert hatte. Das waren aber Polizisten, die in Verkleidung einen Zeugen ausschalten wollten.

Da einer der Polizisten stirbt, gilt Hector als Cop-Killer. Matt sollte in der ursprünglichen Fassung bemerken, dass einer der Polizisten ein Punisher-Logo als Tattoo trägt. Vor Gericht muss Matt dann enthüllen, dass Hector der Vigilant White Tiger ist, und fährt Zeugen auf, die davon erzählen, wie sie von ihm gerettet wurden.

Was von all dem übrig bleibt? Schwer zu sagen – aber Kevin Feige will offenbar von vorne beginnen. Er braucht nun einen neuen Showrunner. Das veranlasste Steven S. DeKnight, der Daredevil für Netflix betreute, zu dem Kommentar, dass man für die erfolgreiche Gestaltung von Serien eben auch erfahrene Autoren als Showrunner brauche. Dann komme es auch nicht zu teuren Nachdrehs.


Relevante Themen